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Aktuelle Entwicklungen des Immobilienmarktes in Berlin

Aktuelle Entwicklungen des Immobilienmarktes in Berlin

Über viele Jahre hinweg stiegen die Miet- und Kaufpreise für Immobilien in Berlin kontinuierlich an. Allerdings besteht in heiß begehrten Vierteln mittlerweile kein Spielraum mehr, um an der Preisspirale zu drehen. Die Folge dieser Tendenz: Weniger beliebte Kieze rücken in den Fokus des Immobilienmarktes.

Vermutlich gehören Mietsteigerungen von acht Prozent pro Jahr der Vergangenheit an

Immobilien von oben.Der Blick auf die Statistiken verrät, dass Mietpreise in der vergangenen Zeit zum Teil auf rund acht Prozent pro Jahr gestiegen sind. Aussagen des Forschungsinstituts Empirica zufolge wurde seit 2008 für Preise älterer Eigentumswohnungen sogar ein Aufwärtstrend von durchschnittlich neun Prozent vermerkt. Diese Entwicklung wird jedoch nicht dauerhaft anhalten. Derzeitige Prognosen verweisen darauf, dass sich Bestandsmieten im Jahr 2014 nur um etwa zwei bis drei Prozent erhöht haben. Fakt ist, dass die Mieten in naher Zukunft nicht mehr so schnell steigen können wie in den vergangenen Jahren. In heiß begehrten Stadtteilen wie Berlin-Mitte scheint die Schmerzgrenze komplett ausgereizt zu sein, so dass zu hohe Preisvorstellungen der Immobilienbesitzer immer häufiger im Misserfolg enden.



Berlin ist eine heiß begehrte Metropole

Die verhältnismäßig hohen Mietpreise Berlins haben einen Grund: Berlin ist nicht irgendeine Stadt, sondern Deutschlands Bundeshauptstadt. Das Entwicklungspotenzial dieser dynamischen Multikulti-Metropole ist groß. Sowohl aus kultureller als auch aus wirtschaftlicher Sicht ist Berlin eine der Top-Adressen Deutschlands. Ein Leben in einer derartigen Stadt fordert seinen Preis. Der Reichtum an Bestandsbauten ist mit zahlreichen Möglichkeiten für Investoren verbunden, die in einer Weltstadt wie Berlin langfristige und strategische Vermögensanlagen schaffen. Wer über eine Immobilie verfügt und diese an Immobilieninvestoren verkaufen möchte, kann von dieser Entscheidung – vor allem in guten Lagen – dauerhaft profitieren. Denn die Nachfrage ist groß und Immobilieninvestoren wie Jakob Mähren sind stets an Wohnanlagen sowie Wohn- und Geschäftshäusern mit hohem Enwicklungspotential interessiert, um diese aufzuwerten und anschließend zu vermieten bzw. zu verkaufen.

Die Auswahl an Kauf- und Mietobjekten wird zukünftig steigen

Das hohe Interesse von Investoren an Bestandsimmobilien sowie die Pläne des Berliner Senats, jährlich rund 10.000 neue Wohneinheiten zu erbauen, führen für Berliner zu einer kontinuierlichen Steigerung der Objektauswahl. Damit die Mietpreise zukünftig nur in einem festgelegten Maß steigen dürfen, haben Politiker bereits ein Verbot erteilt, dem zufolge kein Anstieg von über 15 Prozent innerhalb von drei Jahren gestattet ist. Damit Investoren aufgrund dieser Vorschrift Mietwohnungen nicht einfach in Eigentumswohnungen umwandeln können, fordert Stadtentwicklungssenator Michael Müller sogenannte Milieuschutzgebiete. Diese in Innenstadtbezirken errichteten Schutzzonen sollen stets ein festgelegtes Pensum an Mietwohnungen abdecken.



Mieter müssen sparen – am Wohnraum

Ein weiterer Trend des Berliner Immobilienmarktes verweist auf den Wunsch von potentiellen Käufern und Mietern, Immobilien vermehrt mit gut durchdachten und praktischen Grundrissen anzubieten. Diese Forderung ist eine logische Konsequenz der gestiegenen Mietpreise, die Mieter durch kleinere Wohnflächen kompensieren müssen. Experten vermuten, dass nach angesagten Bezirken wie Prenzlauer Berg, Neukölln oder Friedrichshain nun Wedding/Moabit zum neuen Trend-Kiez avancieren könnte. Generell werden im Südosten Berlins gelegene Bezirke an Attraktivität gewinnen, da diese Gebiete zukünftig weit von Flughafenlärm entfernt sind.


Bildquellennachweis:
Bild 1: 710157_web_R_K_B_by_Q.pictures_pixelio.de


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