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Garten - Grundstücksteil - nutzbares Grundstück - Bedeutung des Gartens

Der Garten

Als Garten wird ein konkret abgegrenzter Grundstücksteil bezeichnet, auf dem Pflanzen angebaut werden können. Bei den zu beachtenden Regelungen kommt es darauf an, ob sich der Garten auf einem frei nutzbaren Grundstück oder auf dem Gelände eines Vereins befindet. Letzteres kommt bei dem im Zusammenhang mit einer Wohnung oder einem Haus vermieteten Garten nie vor.

Das Entgelt für die Gartennutzung ist in der Kaltmiete meistens pauschal mit enthalten. Ansonsten wird es als separate Position im Mietvertrag mit aufgeführt. Das Errichten von festen Bauwerken in einem zur Wohnung vermieteten Garten ist grundsätzlich untersagt. Für das Aufstellen transportabler Gerätehäuser muss in der Regel die Genehmigung des Eigentümers oder Vermieters eingeholt werden.



Auch sonst dürfen an einem gemieteten Garten keine Veränderungen durchgeführt werden, die sich nicht rückgängig machen lassen. Im Mietvertrag ist meistens eine Klausel enthalten, dass der Garten beim Ende des Mietverhältnisses in den Ursprungszustand zurück zu versetzen ist.

Bei den Bepflanzungen für den Garten ist zu beachten, dass von ihnen keine Gefahren oder Beeinträchtigungen der Nachbarn ausgehen dürfen. Das ist vor allem bei größeren Obstbäumen und Ziergehölzen der Fall. Meist ist die mögliche Nutzung für den angemieteten Garten ohnehin insgesamt auf den Anbau von Obst und Gemüse bzw. auf die Nutzung als Erholungsfläche eingeschränkt. Das Aufstellen von Spielgeräten ist nur dann zulässig, wenn sie transportabel sind und nicht fest mit dem Erdboden verbunden werden müssen.



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