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Berlin und sein Immobilienmarkt

Die Entwicklung und Herausforderungen des Berliner Immobilienmarktes

Berlin zeichnet sich als Metropole durch einen wachsenden Immobilienmarkt aus. Besonders in Trendvierteln wie Friedrichshain oder Prenzlauer Berg steigen die Mieten und Angebotspreise seit Jahren. Für Mieter und Kaufinteressenten wird es zunehmend schwieriger, unter diesem Umständen ein Objekt oder eine Wohnung zu finden. Immobilienbesitzer stehen vor der Herausforderung, den Wohnraum an zuverlässige Mieter zu vergeben. Ein kompetenter Immobilienmakler kann Sie bei der anspruchsvollen Aufgabe unterstützen, im Berliner Markt den Überblick zu behalten.

Berliner Immobilienmarkt im Überblick

Die Bundeshauptstadt verfügt über einen vielseitigen und umkämpften Markt um Wohn- und Gewerberaum. Eine Besonderheit des Berliner Wohnungsmarkt ist seine Vielfalt. Berlin entstand aus mehreren Städten und Landgemeinden. Daher hat Berlin mehrere Ortsteilzentren, die sich durch verschiedenartige Preisniveaus der Immobilien und Grundstücke auszeichnen.

Der Berliner Senat hat für verschiedene Bezirke Qualitätseinstufungen unter Berücksichtigung des Mietpreisspiegels erarbeitet. Auf dieser Grundlage gibt ein Ausschuss aus Gutachtern jährlich eine Bodenrichtwertkarte heraus. In besonders nachgefragten Wohnlagen wie etwa in der Friedrichstraße können die Bodenrichtwerte Preise bis zu etwa 10.000 Euro pro Quadratmeter erreichen. Deutlich günstigere Bodenpreise herrschen in den Randbezirken wie etwa Berlin Treptow-Köpenick oder Berlin Spandau vor. Hier liegen Richtwerte von 200 bis 400 Euro pro Quadratmeter vor.



Wirtschaftlich zeichnet sich Berlin noch immer durch ein enormes Wachstum aus. Fachkräfte verschiedener Professionen zieht es auf den Berliner Arbeitsmarkt. Insbesondere die Start-up-Szene zieht junge, hochgebildete Menschen in die Hauptstadt. Auch für Investoren von in- und außerhalb der Bundesrepublik ist die Metropole interessant. Dies spiegelt sich auch in der Nachfrage nach Wohnraum und Gewerbeimmobilien wider.

Aktuelle Preisentwicklung in Berlin

In den vergangenen Jahren stiegen die Immobilienpreise in Berlin explosionsartig. Auch im vergangenen Jahr 2018 gab es einen weiteren Preisanstieg, der jedoch weniger deutlich ausfiel als im Vorjahr. Wie der Gutachterausschuss für Grundstückswerte mitteilte, stieg der Umsatz mit Wohnungen, Objekten und Grundstücken im Jahr 2018 in Berlin um 5 Prozent (verglichen mit einem Zuwachs von 11 Prozent im Jahr 2017). Verkäufer von Immobilien und Grundstücken erzielten mit etwa 19 Milliarden Euro 2018 neue Rekordeinnahmen. Insbesondere hinsichtlich Wohn- und Geschäftshäusern fiel der Umsatzzuwachs mit 15 Prozent sehr hoch aus. Der Gutachterausschuss führt dies auf einen höheren Anteil besonders hochpreisiger Verkäufe zurück. Eigentumswohnungen zeichneten sich um eine durchschnittliche Teuerung von 10 Prozent aus.

Preisanstiege in Zentrum und Randbezirken

Die Nachfrage nach Wohnraum fällt in sämtlichen Bezirken und Stadtteilen Berlins weiterhin hoch aus. Dies zeigt sich anhand der steigenden Mietpreise und Angebots-Kaufpreise. Im Jahr 2018 steigen die Angebotspreise auf durchschnittlich 4150 Euro pro Quadratmeter. Diese Zahl entstammt dem aktuellen Wohnmarktreport Berlin. Diesen gibt die Immobilien- und Pfandbriefbank Berlin Hyp zusammen mit dem Immobiliendienstleister CBRE heraus.



Eine Auffälligkeit besteht darin, dass auch Randbezirke der Hauptstadt deutliche Zuwächse verzeichnen. Vermeintlich weniger attraktive Wohnlagen werden immer mehr zum Ziel für Käufer- und Investoren. Berlin-Spandau, Marzahn-Hellersdorf oder Reinickendorf verzeichnen Anstiege der Quadratmeterpreise um etwa 20 Prozent pro Jahr.


Die gesetzlichen Grundlagen für die Erfassung und Auswertung der Immobilienpreise sind im BauGB (Baugesetzbuch) verankert. Es bildet die Grundlage, auf deren Basis, der Gutachterausschuss in Berlin jährlich den Immobilienmarktbericht und die Bodenrichtwertkarten herausgibt. Ebenso führt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte eine so genannte Kaufpreissammlung. Die zyklische Erfassung der Kaufpreise von behördlicher Seite ist ein Beitrag zur Regulation des Marktes. Der Markt soll sich weitgehend nach Angebot und Nachfrage entwickeln, doch sollen Marktteilnehmer vor Übervorteilung geschützt werden. Mit dem Grundstücksmarktbericht erhalten Sie einen Überblick zu den vielseitigen Immobilienmärkten und -teilmärkten Berlins. Hier erfolgt eine Darstellung verschiedener Objekte, bebauter und unbebauter Grundstücke sowie Eigentumswohnungen aus verschiedenartigen Perspektiven. Dies trägt den regionalen Unterschieden innerhalb Berlins Rechnung.

Fachkompetente Unterstützung durch Immobilienmakler für Berlin

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