Souterrainwohnung – Vorteile und Nachteile

Statt einer Tiefgarage kann man das Untergeschoss eines Hauses natürlich auch zu Wohnzwecken ausbauen. Viele Bauherren tun das, um sich zusätzliche Einnahmen zu verschaffen, indem diese Wohnungen beispielsweise an Studenten vermietet werden, denen es weniger auf den Wohnkomfort als vielmehr auf einen besonders günstigen Mietpreis ankommt.

 

 

 

Das soll allerdings nicht heißen, dass man in einer Souterrainwohnung auf den Komfort beim Wohnen verzichten müsste. Der beginnt schon damit, dass man beim Bau die Handwerker mit dem Einbau einer Fußbodenheizung beauftragt. Damit kann einer der wichtigsten Nachteile eines Wohnraums im Untergeschoss, so lautet die wörtliche Übersetzung des französischen Begriffs, schon mal aus dem Weg räumen.

 

Greift man dabei zu Niedertemperaturheizungen, die noch dazu von einer Solaranlage unterstützt werden, kann man auch die auflaufenden Nebenkosten niedrig halten. Doch dazu ist noch mehr notwendig. Da sich Teile einer Souterrainwohnung unterhalb des Erdbodens befinden, muss sich auch besonders gut thermisch isoliert werden. Das gilt nicht nur für den Boden, sondern genauso natürlich für die Seitenwände.

 

Möchte man eine Souterrainwohnung später gut vermieten, muss Licht hinein. Das lässt sich auch mit einem knappen Meter Luft zwischen dem Erdboden und der Decke der Wohnung erreichen, indem man Querbänder aus einflügeligen Fenstern einbauen lässt. Zusätzlich sollten hier aber sparsame Leuchtmittel zum Einsatz kommen, die ein Licht liefern, das von der spektralen Zusammensetzung dem natürlichen Tageslicht sehr nahe kommt. Dafür eignen sich flächige Lampen, die eine indirekte Beleuchtung liefern können. Stromsparlampen und LED sind hier ein gutes Hilfsmittel, um beim Strom nicht mehr Geld ausgeben zu müssen als unbedingt notwendig ist.