Altbau - Altbauwohnungen - Altbauten kaufen

Altbau

Als Altbau bezeichnet man in der Bundesrepublik Deutschland üblicherweise Gebäude bezeichnet, die in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts erstellt worden sind. Ein Kennzeichen sind Raumhöhen, die mehr als drei Meter betragen. Außerdem besitzen Altbauten Wände aus herkömmlichem Mauerwerk, die Decken aus Holzbalken besitzen und die mit Kastenfenstern bestückt worden sind. In weiteres markantes Kennzeichen für den Altbau sind Treppenhäuser, die mit Holztreppen mit gedrechselten Stäben und Säulen bestückt worden sind.

Die Unterscheidung in Neubau und Altbau ist deshalb wichtig, weil für die Altbauten ein auf den gesetzlichen Grundlagen der Bauordnung ein Bestandsschutz gewährt wird. Beim Altbau unterscheidet man solche mit und solche ohne Denkmalschutz. Das hat immer auch Auswirkungen darauf, was bei einer möglichen Sanierung oder Modernisierung eines solchen Bauwerks beachtet werden muss. Dabei kann der Denkmalschutz sich allein darauf beziehen, dass die Frontansicht eines Gebäudes nicht verändert werden darf. Anderseits sind deutlich weiter gehende Auflagen möglich, die bis hin zur Gestaltung der Fenster zum Beispiel mit Stegen reichen.


Wer einen vermieteten Altbau kaufen, sanieren oder modernisieren möchte, der muss einige Dinge hinsichtlich der Mitteilungspflichten gegenüber den Mietern und bei der Berechnung der möglichen Umlagen zur Modernisierung und Sanierung beachten. Hier gibt es unterschiedliche Sätze, mit denen die Miete auf Grund der damit verbundenen Wohnwertsteigerung erhöht werden kann, wenn beispielsweise die Kastenfenster gegen moderne Kunststofffenster mit hohen Werten bei der thermischen Isolation ausgetauscht werden können.

Wohn-Lexikon (Finden Sie hier Erklärungen zu Fachbegriffen aus der Immobilienwelt. Was ist ein(e): ...?)

<<< zurück