Jugendliche bevorzugen wieder eigene Wohnungen

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass jeder zweite Jugendliche bereits mit Erreichen der Volljährigkeit aus dem „Hotel Mama“ auszieht. Die erste Bleibe ist dann meist eine kleine Mietwohnung, wie sich in der Umfrage zeigte.

Die Gründe für die Mietwohnung: Mehr Wohnraum, hohe Flexibilität und geringe finanzielle Belastungen. Auch wenn es in den letzten Jahren immer hieß, dass Jugendliche und junge Erwachsene immer länger zu Hause blieben, scheint sich das Bild langsam aber sicher wieder zu ändern. Die Jugendlichen haben den Wunsch, nach mehr Unabhängigkeit und Freiheit und vor allem nach mehr Wohnraum, als dem Kinderzimmer.

Zwei Drittel der Jugendlichen suchen laut der Umfrage Ein- oder Zwei-Raum-Wohnungen. Maximal 50 Quadratmeter soll die neue Wohnung haben. Gut 50 Prozent der Befragten hatten als erste Wohnung eine solche, die kleiner als 60 Quadratmeter war. Nur ein Drittel der befragten Jugendlichen zog aufgrund des Jobs oder eines Studiums aus. Für 21 Prozent war der Wunsch nach mehr Wohnraum, für gut 33 Prozent der Wunsch nach mehr Freiheit ausschlaggebend, um von zu Hause auszuziehen.

Ebenfalls zeigt sich eine Wendung beim Zusammenziehen von Paaren. Es wird lange und gründlich überlegt, bevor der Entschluss fällt, eine gemeinsame Wohnung zu nehmen. Die doppelte Haushaltsführung ist heute deutlich weiter verbreitet, als noch vor einigen Jahren.

Ebenso steigt der Wunsch nach Wohneigentum, wie einem Haus oder einer Eigentumswohnung, erst später. Sind Kinder da, wird geheiratet oder werden gemeinsame, langfristige Pläne geschmiedet, sind das meist die ersten Anzeichen für den aufkommenden Wunsch nach den eigenen vier Wänden.

Autor: intoh marketing

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