Biologisches Bauen
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Das biologische Bauen, auch bekannt als baubiologisches Bauen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Erste Versuche in dieser Richtung zeigten sich bereits vor über 25 Jahren, seitdem ist auch die Nachfrage immer weiter angestiegen. Doch was genau bedeutet baubiologisches Bauen überhaupt?

Im Grunde genommen ist damit nichts anderes gemeint, als dass beim Hausbau oder dem Bau einer Wohnung möglichst naturnahe Materialien verwendet werden. Hierzu gehören beispielsweise nachwachsende Rohstoffe, wie Holz, Kork oder Flachs, die zur Dämmung eingesetzt werden können.

Der Vorteil für den Bewohner eines so gebauten Hauses liegt dabei klar auf der Hand: Da auf natürliche Materialien gesetzt wird, fallen synthetische Stoffe weg, die nicht selten die Gesundheit belasten. Zudem ist ein wichtiger Ansatzpunkt beim biologischen Bauen, dass auf Energieeinsparungen geachtet wird. Die Nutzung regenerativer Energien, die bessere Dämmung, sie alle sorgen für deutliche Einsparungen bei dem späteren Energieverbrauch.

Dennoch entscheiden sich die Menschen mitunter gegen das biologische Bauen. Sie fürchten die Mehrkosten, die mit etwa fünf bis zehn Prozent gegenüber der herkömmlichen Bauweise zu Buche schlagen. Trotzdem diese Mehrkosten unbestritten anfallen, ist es doch so, dass das biologische Bauen sich auf Dauer gesehen bezahlt macht. Denn in diesem Fall werden die Materialien länger halten, es wird nachhaltig gebaut und die laufenden Kosten für Energie und Heizung werden gedrosselt.

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