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Wohnung vermieten auf Wohnungsmarkt24.de

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Wohnung vermieten - die richtige Strategie für eine erfolgreiche Anzeige

Die erfolgreiche Vermietung einer Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt ist von verschiedenen Kriterien abhängig. Eine gute Grundlage bietet die ansprechende Präsentation der Wohnung in einer Anzeige. Aber auch die Lage, die Mietkosten und die Höhe der Nebenkosten sind für Mieter ein wichtiges Entscheidungskriterium. Befindet sich die Wohnung in einer begehrten Wohnlage, ist die Vermietung einfacher als in einer Region, in der das Angebot höher ist als die Nachfrage. Heben Sie deshalb Alleinstellungsmerkmale Ihrer Wohnung hervor und definieren Sie einen realistischen Mietpreis. Eine gründliche Planung der Wohnungsvermietung führt zu einem schnellen Erfolg. Gehen Sie Schritt für Schritt vor, um eine ansprechende Anzeige zu erstellen und den passenden Mieter zu finden.

1. Die Wohnung in einer Anzeige präsentieren

Für die Erstellung der Anzeige sollten Sie sich Zeit nehmen. Stellen Sie alle wichtigen Informationen über die Wohnung zusammen und bemühen Sie sich um eine gute Übersicht. Ein ansprechendes Exposé enthält neben einer guten Beschreibung Fotos und eventuell ein Video. Diese Dokumente vermitteln dem Interessenten einen realen Eindruck.

Im weiteren Verlauf platzieren Sie Angaben zum Energieverbrauch, zur Infrastruktur und zur allgemeinen Ausstattung. Dazu können Türen, Fenster und Bodenbeläge gehören. Wichtig ist, dass Sie Besonderheiten Ihres Angebots herausarbeiten. Dies gilt vor allem für Vermietungen in Regionen, in denen viele freie Wohnungen angeboten werden. Sie sprechen Interessenten an, die genau das suchen, was Sie anbieten.

1.1. Lage der Wohnung und baulicher Zustand

Beginnen Sie Ihr Exposé mit der Beschreibung des direkten Wohnumfeldes und dem baulichen Zustand der Wohnung. Nehmen Sie folgende Einzelheiten in Ihre Beschreibung auf:

Erwähnen Sie, ob es sich um einen Erstbezug handelt oder ob die Wohnung nach einer umfassenden Sanierung neu vermietet werden soll. Dies sind für viele Interessenten sehr wichtige Informationen. Auch einzelne wichtige Sanierungsmaßnahmen können Sie gern erwähnen.

Das Baujahr des Hauses ist sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten interessant. Geben Sie außerdem erste allgemeine Informationen über die Lage. Ausdrücke wie "zentral gelegen", "ruhige Nebenstraße" oder "ländliche Gegend" vermitteln dem Interessenten einen ersten wichtigen Eindruck, der zum Weiterlesen animiert.

1.2 Größe und Ausstattung der Wohnung

Dieser Teil Ihres Exposés ist für den Interessenten am wichtigsten. Aus diesem Grund sollten Sie großen Wert auf Übersichtlichkeit legen. Beginnen Sie mit der Anzahl der Räume und geben Sie an, ob es sich um Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer handelt. Gehen Sie auf besondere Ausstattungsmerkmale ein, vor allem dann, wenn die Merkmale Ihr Angebot von anderen Wohnungen oder Häusern abheben. So interessieren sich potenzielle Mieter für den Bodenbelag oder für Fenster, die einen besonderen Schallschutz bieten. Auch französische Fenster, die bis zum Boden reichen oder mit einem Balkongitter versehen sind, wecken bei vielen Mietern Interesse.

Wenn eine Sanierung durchgeführt wurde, beschreiben Sie die Verbesserungen. Neue Fenster, Fußboden aus Parkett oder Laminat oder eine wärmedämmende Fassade sind Kriterien, die für einige Interessenten den so wichtigen Ausschlag geben.

1.2.1 Grundriss der Wohnung in das Exposé aufnehmen

Der Grundriss der Wohnung stellt die Aufteilung der Räume sehr übersichtlich dar. Selbst wenn Sie die Beschreibung mit vielen Informationen anreichern, ist der Grundriss eine wichtige Ergänzung. Wenn Sie die Wohnung nach der Errichtung des Hauses erworben haben, sollte sich in Ihren Unterlagen ein Grundriss befinden. Auch umfassende Sanierungen werden auf der Basis von technischen Zeichnungen geplant, die Sie in Ihrem Exposé zur Verfügung stellen können.

Bei älteren Häusern kann es vorkommen, dass kein Grundriss existiert. In diesem Falle können Sie von einem Statiker einen Grundriss erstellen lassen. Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, dies auch selbst erledigen. Dazu messen Sie die Wohnung aus und stellen das Ergebnis in einer einfachen technischen Zeichnung dar. Für den Interessenten ist es wichtig, dass aus dem Grundriss die Lage, die Größe und die Aufteilung der Räume ersichtlich sind. Auch Türen und Fenster sollte mit ihrer Öffnungsrichtung eingezeichnet werden. Dies gibt dem Interessenten die Möglichkeit, sich über die Stellfläche der Möbel zu informieren.

1.3 Beschreibung von Bad und Küche

Zustand und Einrichtung von Küche und Bad sowie das Vorhandensein eines separaten WC's sollten ebenfalls in die Beschreibung aufgenommen werden. Wenn eine Einbauküche vorhanden ist, beschreiben Sie die Ausstattung. Die Art des Herdes und des Kühlschranks sind ebenso wichtig wie die Angabe, ob ein Geschirrspüler und eine Mikrowelle vorhanden ist. Gibt die Küche Platz für eine Essecke her, nehmen Sie dies ebenfalls in die Beschreibung auf. Sollte ein separates Esszimmer vorhanden oder eine Nische im Flur dafür vorgesehen sein, führen Sie dies extra aus.

Für Badezimmer und Gäste-WC erstellen Sie eine einfache Auflistung der vorhandenen Sanitärobjekte. Dazu gehören Badewanne und Dusche, aber auch ein Bidet oder andere besondere Ausstattungsmerkmale, die es in anderen Wohnungen so vielleicht nicht gibt. Binden Sie außerdem in die Beschreibung ein, wo die Waschmaschine aufgestellt wird und ob es in Küche, Bad und WC Fenster gibt.

1.4 Angaben zu Keller und Nebengelass

Die Größe von Keller, Abstellräumen oder anderem Nebengelass, das zur Wohnung gehört und für den Mieter zur Nutzung vorgesehen ist, sollten Sie in einem kurzen Abschnitt erwähnen. In einigen Wohnanlagen gibt es Räume für die gemeinschaftliche Nutzung. Dazu gehören Waschräume, aber auch Abstellflächen für Fahrräder oder Kinderwagen. Besondere Ausstattungsmerkmale sind Fitnessräume, die den Mietern zur Verfügung stehen. Ist die Wohnanlage mit einer Sauna oder einem Schwimmbad ausgestattet, sollten Sie dies als Alleinstellungsmerkmal der Wohnung herausarbeiten.

1.5 Mietpreis und Aufstellung der Nebenkosten

Kaltmiete und Nebenkosten sollten in Ihrem Exposé aufgeschlüsselt werden. Sie stellen ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung dar. Die Nebenkosten setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen, die Sie im Exposé einzeln oder in einer Gesamtsumme angeben können. Um die Nebenkosten möglichst genau angeben zu können, sollten Sie folgende Positionen einbeziehen:

Sie können weitere betriebsbedingte Kosten geltend machen, wenn diese tatsächlich anfallen. Überschlagen Sie alle Kosten in Bezug auf die Größe der Wohnung oder setzen Sie als Vergleichswert die Nebenkosten an, die der Vormieter für die Wohnung bezahlt hat. So können Interessenten einschätzen, wie viel sie neben der Kaltmiete für die Wohnung bezahlen müssen.

1.6. Beschreibung von Umgebung und Infrastruktur

Runden Sie Ihr Exposé ab, indem Sie dem Interessenten Informationen über die Umgebung der Wohnung in die Hand geben. Wenn es in der Nähe bekannte Ausflugsziele, einen See oder ein Meer gibt, dürfen Sie dies gern in die Beschreibung aufnehmen. Wichtig ist jedoch, dass Sie neutral bleiben. Fügen Sie auch weitere wichtige Angaben in die Beschreibung ein:

Diese Informationen sind für den Interessenten wichtig, um sich ein Bild über die Gestaltung des Alltags in der neuen Wohnung zu machen.

1.7. Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Für Nachfragen oder die Vereinbarung des Besichtigungstermins ist es wichtig, dass Sie eine Telefonnummer und eine E-Mail Adresse angeben. Ein Hinweis auf eine Zeit, zu der Sie am besten erreichbar sind, ist für den Interessenten sehr hilfreich. Achten Sie darauf, die E-Mails regelmäßig abzurufen.

Die Adresse des zu vermietenden Objekts sollten Sie nicht in das Exposé aufnehmen. Dies kann dazu führen, dass Interessenten ohne Ihr Wissen eine Besichtigung anstreben. Für die anderen Mieter des Hauses ist dies unangenehm. Außerdem sollten Sie versuchen, die Besichtigung gezielt zu steuern. Geben Sie die Adresse deshalb nur weiter, wenn das Interesse des potenziellen Mieters über allgemeine Nachfragen hinausgeht.

2. Fotos und Videos zu der Anzeige hinzufügen

Fotos und ein Video von der Wohnung ergänzen die Beschreibung und geben dem Interessenten die Möglichkeit, sich ein reales Bild von der Situation vor Ort zu machen. Sie sollten darauf nicht verzichten.

2.1 Präsentation von Fotos

Fotos sollten Einzelheiten darstellen und den Grundriss der Wohnung sowie die Beschreibung ansprechend präsentieren. Es ist wichtig, dass Sie von jedem Raum, von der Küche und dem Bad Fotos in Ihr Exposé aufnehmen. Sie sollten die Beschreibung jedoch nicht mit Bildern überladen. Achten Sie deshalb auf eine sorgfältige Auswahl und platzieren Sie die Fotos so, dass Sie die Beschreibung ergänzen und dazu passen. Bei der Aufnahme der Bilder ist es wichtig, dass Sie einige Grundregeln beachten:

Vermeiden Sie wenn möglich die Aufnahme von Details, die unnötig und für die Entscheidung des Mieters nicht wichtig sind. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und achten Sie auf eine gute Qualität der Fotos.

2.2. Aufnahme eines Videos

Bei der Veröffentlichung Ihrer Anzeige zur Vermietung einer freien Wohnung im Internet ist es möglich, neben der Beschreibung und der Bebilderung auch ein Video zur Verfügung zu stellen. Sie können Filmaufnahmen von den einzelnen Räumen, aber auch von den Außenanlagen präsentieren. Sehr aussagekräftig sind 360 Grad Videos, denn sie gewähren einen sehr guten Einblick in die Wohnräume. Achten Sie auch hier auf ein Weitwinkelobjektiv und nehmen Sie, wenn möglich, die möblierte Wohnung auf. Dann kann der Interessent besser beurteilen, wie die Wohnung am besten nutzbar ist.

3. Besichtigungstermin und Auswahl des Mieters

Haben Sie Ihre Anzeige veröffentlicht, wird es in der Regel nicht lange dauern, bis die ersten Interessenten mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Organisieren Sie einen Besichtigungstermin und geben Sie diesen bekannt. Sie können einzelne Interessenten einladen oder einen allgemeinen Besichtigungstermin veröffentlichen.

Bei der Auswahl des Mieters ist es wichtig, dass Sie auf zwei Dinge achten. Vor allem bei Wohnungen, die auf dem freien Wohnungsmarkt angeboten werden, sollten Sie die Zahlungskraft des Mieters überprüfen. So können Sie die Wahrscheinlichkeit verringern, dass der potenzielle Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nachkommen kann. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Zahlungskraft eines Mieters zur überprüfen. Dazu gehören:

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Auswahl des passenden Mieters ist die Hausgemeinschaft. Vor allem bei kleineren Miethäusern ist es wichtig, dass die Bewohner miteinander harmonieren. Probleme kann es geben, wenn Sie die Wohnung an Senioren vermieten möchten und im Haus überwiegend Familien mit mehreren Kindern leben. Eine solche Struktur kann funktionieren, wenn die Senioren mit dem Trubel kein Problem haben. Weisen Sie deshalb beim Besichtigungstermin darauf hin, welche Mieter die anderen Parteien des Hauses bewohnen.

4. Aufsetzen des Mietvertrages

Der Mietvertrag sollte immer schriftlich aufgesetzt werden. Dies ist jedoch keine gesetzliche Vorschrift. Sie können sich auch für mündliche Absprachen entscheiden. Empfehlenswert ist es nicht, denn wenn es zu Unstimmigkeiten kommt, kann eine mündliche Absprache nur sehr schwer bewiesen werden. Der Mietvertrag besteht aus zwei Exemplaren. Eines nehmen Sie zu Ihren Unterlagen. Das zweite Exemplar übergeben Sie dem Mieter. Achten Sie darauf, dass beide Parteien jedes der Exemplare unterschreiben.

Neben dem Mietpreis und den Nebenkosten wird in den Mietvertrag aufgenommen, wer anstehende Reparaturen und die Renovierung beim Auszug bezahlt. Dabei können Sie mit dem Mieter individuelle Vereinbarungen treffen. Üblich ist es, dass der Mieter kleinere, so genannte Schönheitsreparaturen selbst bezahlt. Auch die Renovierung bei Auszug aus der Wohnung obliegt dem Mieter. Für größere Reparaturen sind Sie als Mieter zuständig.

Beachten Sie bei der Auflistung der persönlichen Vereinbarungen, dass diese dem geltenden Recht entsprechen. Sollte es zu Streitigkeiten vor einem Gericht kommen, sind alle Punkte unwirksam, die nicht rechtssicher vereinbart wurden. Im Zweifelsfalle sollten Sie den Mietvertrag von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen. Dann haben Sie Sicherheit, dass einzelne Vereinbarungen im Falle eines Rechtsstreites nicht von einem Gericht als unwirksam erklärt werden.

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