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Warmmiete - Was sind warme Betriebskosten? - Wohnungsmarkt24.de

Die Warmmiete

Als Warmmiete im Sinne des Gesetzes werden die Gesamtkosten bezeichnet, die für die Anmietung eines Objektes anfallen. Im Mietvertrag wird geregelt, ob der Mieter dem Eigentümer die Warmmiete, die alternativ auch als Gesamtmiete bezeichnet wird, inklusive sämtlicher Nebenkosten schuldet, oder ob er mit einzelnen Ver- und Entsorgern selbst die Verträge abschließen muss.



Im gewerblichen Bereich ist zusätzlich die Unterscheidung zwischen Nettomiete und Bruttomiete zu treffen. Nettomiete bezeichnet das Nutzungsentgelt ohne Mehrwertsteuer. In der Bruttomiete ist der Mehrwertsteueranteil bereits enthalten. Die Warmmiete setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Das ist einmal der Anteil, der für die bloße Überlassung der Räume gezahlt werden muss. Er wird als Kaltmiete bezeichnet. Hinzu kommen so genannte „kalte Betriebskosten“ sowie die Heizkosten.

Betriebskosten in der Warmmiete

Beides kann sowohl als Pauschale als auch als Vorauszahlung erhoben werden. Die Bedeutung dieser beiden Begriffe im Hinblick auf die Warmmiete sollte man kennen, denn daraus ergeben sich erhebliche Unterschiede. Wird eine Pauschale erhoben, so zählen alle darin vertraglich eingeschlossenen Leistungen als abgegolten und es erfolgt keine separate Abrechnung. Bei einer Vorauszahlung der Betriebskosten innerhalb der Warmmiete muss der Vermieter eine detaillierte Abrechnung vorlegen.



Welche Betriebskosten über die Warmmiete auf die Mieter umgelegt werden können, ist in der Betriebskostenverordnung geregelt, die am 1. Januar 2004 in Kraft getreten ist. Dort gibt es ganz konkrete Aussagen darüber, welche rund um eine Immobilie anfallenden Kosten der Eigentümer tragen muss und was an die Mieter mit welchen Umlageschlüsseln weiter gegeben werden darf.


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