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Wie gestaltet man Wände durchdacht?

Die Gestaltung von Wandflächen aller Art ist ein wichtiger Teil der Inneneinrichtung von Wohnungen oder Eigenheimen. In den meisten Fällen beziehen Singles, Paare, Familien oder WG-Gemeinschaften ihre Räumlichkeiten neu und versuchen von Anfang an, den vorhandenen Zimmern ihre eigene Note zu geben. Doch zuweilen wollen Wohnungs- oder Eigenheiminhaber, die bereits länger in den eigenen vier Wänden leben, einen Teil ihrer Behausung verändern.


Die Gründe dafür können vielfältig sein, beispielsweise, dass sich die Bewohner nicht mehr wohlfühlen oder allgemein den Räumlichkeiten durch eine Renovierung einen neuen Schliff geben. Bei der Wandgestaltung gibt es einige Voraussetzungen zu beachten. Manche Leute tun dies aus einer Laune heraus, andere wollen das Design offen gestalten, um später leicht Änderungen herbeiführen zu können, einige wiederum wollen einmal und nie wieder die Arbeiten dafür erledigen.


Voraussetzungen und Planungen

Es kommt auf mehrere Faktoren an, die die Wandgestaltung beeinflussen. Zunächst ist es wichtig,

  • den Schnitt des Raumes oder der gesamten Wohnung zu beachten,
  • Fensteranordnung und Lichtverhältnisse zu berücksichtigen,
  • notwendige Möbel in die Überlegungen einzubeziehen,
  • alle Änderungen mit dem Gesamtstil der Räumlichkeiten abzustimmen und
  • Budget und Zeit für die Umgestaltung realistisch und früh genug einzuplanen.

Dabei kann man in viele Richtungen denken und sich Anregungen bei Baumärkten, Ratgebern im Internet wie schoener-wohnen.de oder Bekannten, die selbst frischen Wind in die eigenen vier Wände gebracht haben, holen. Grundsätzlich stehen Leuten, die eine Neugestaltung oder Renovierung der eigenen vier Wände anstreben, viele Handlungsmöglichkeiten offen, die sie dafür verwenden können.

  • Wandfarben,
  • Tapeten,
  • Täfelungen,
  • Poster,
  • Plakate,
  • Bilder,
  • Fotos,
  • Accessoires,
  • Spiegel,
  • Lampen

und viele weitere Gegenstände können zur Verschönerung des Zimmers verwendet werden. Das Wichtigste ist hierbei, dass sich der oder die Bewohner in den eigenen vier Wänden wohlfühlen. Es ist in der Regel nicht möglich und auch nicht notwendig, jeden Raum im gleichen Stil zu gestalten. Allerdings kann man sich an gewissen Einrichtungsstilen orientieren und dementsprechend Akzente setzen.


Accessoires und Objekte

Großformatige Ausdrucke eigener Fotografien eignen sich insbesondere für Wohnzimmer recht gut. Hierbei verwenden viele Menschen Bilder aus dem Urlaub, von sich selbst oder Verwandten. Gerade auf Partnerschaften wirkt eine solche Gestaltung bestärkend. Auch Drucke oder Poster, sei es von alten Meistern oder modernen Künstlern, können recht gut eingesetzt werden. Eine moderne Idee, die von Printdienstleistern wie Flyermaschine.de für Interessierte umgesetzt wird, besteht darin, eigene, online hochgeladene Dateien auf hochwertige Leinwände drucken zu lassen.


Bei all diesen Gestaltungen durch Bilder, Fotos, Drucke oder ähnliches ist es jedoch auch wichtig, wie sie in Szene gesetzt werden. Kein Bild sollte zu klein sein, um erkannt zu werden. Fluter oder Spotlights können Gemälde oder größere Drucke beleuchten. Bei Fotografien oder Bildern sind auch Rahmen sinnvoll, die die Verbindung vom Inhalt zur Einrichtung schaffen. Ansonsten können sowohl Statuen, Holzfiguren wie auch praktische Objekte, etwa Kleiderhaken oder kleinere Regale, Wände verschönern. Wird Holz verwendet, sollte es zu den Möbeln passen.


Farbgebung

Zwar müssen Wände nicht in Weiß gestrichen sein, häufig wird aber diese neutrale, helle Farbgebung bevorzugt. Es herrscht ein großes Angebot an Dispersionsfarben, man kann sie am besten überstreichen und weiße Räume wirken hell, größer und neutral. Etwas freundlicher und persönlicher wirken jedoch andere helle Farbtöne, insbesondere Gelb oder zarte Pastelltöne. Niemals sollten knallige Farben anders eingesetzt werden, als um einen Akzent zu setzen. Insbesondere die Signalfarbe Rot eignet sich nicht für Räumlichkeiten. Menschen fühlen sich darin unruhig, so dass sie beispielsweise in einem Wohnzimmer nicht zur Ruhe kommen. Beim Landhausstil können rostrote, umbra- oder ockerfarbene Akzente jedoch die Stilrichtung unterstreichen. Auch dunkle Farbtöne, allen voran Braun und Schwarz, jedoch auch kräftige Lila- oder Grüntöne sollten insgesamt vermieden werden. Sie deprimieren die Bewohner mittel- und langfristig. Insgesamt sollte man allzu feine Muster vermeiden. Dies gilt insbesondere für Tapeten. Die Wände in einem Raum sollte man in höchstens zwei verschiedenen Farbtönen streichen. Insgesamt sollte die Farbgebung der einzelnen Räume einer Wohnung aufeinander abgestimmt sein. Wie bei zusammengewürfeltem Mobiliar wirken die Räumlichkeiten sonst beliebig.



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