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Terrasse - Freifläche vor Dachwohnungen - Was sind Terrassen?

Die Terrasse

Die Bezeichnung Terrasse ist vom lateinischen Wort „terra“ für Erde abgleitet. Im Bau- und Immobilienwesen wird von einer Terrasse immer dann gesprochen, wenn es sich um eine befestigte Fläche für den Aufenthalt im Freien handelt. Fälschlicherweise werden in der Wohnungswirtschaft auch die Freiflächen vor Dachwohnungen als Terrasse bezeichnet, obwohl es sich dabei sprachlich korrekt um einen Altan oder Söller handelt.

In der Architektur wird eine Terrasse verwendet, um einen fließenden Übergang vom Hausinneren zu den äußeren Bereichen zu schaffen. Dabei entstehen Flächen, die in verschiedener Weise genutzt werden können. Der eine Mensch schafft sich mit einer gemütlichen Sitzecke eine Ruheoase, während ein Anderer sie nutzt, um dort eine Tischtennisplatte aufzustellen und sportlich aktiv zu werden.

Rechtlich kann sie auf der Basis der Wohnflächenverordnung anteilig der Wohnfläche zugeschlagen werden. Dabei kommen je nach Ausstattung und Nutzungskomfort zwischen 25 und 50 Prozent ihrer Gesamtfläche zum Ansatz. Das wird meistens davon abhängig gemacht, ob sie eine feste Überdachung besitzt und mit einem Sichtschutz an beiden Seiten versehen ist. Eine Markise zählt hierbei nicht als feste Überdachung. Auch der Aufbau des Bodens spielt dabei eine Rolle.

Die moderne Terrasse kann aus Natursteinen oder Naturholz bestehen, aber auch über einen pflegeleichten Fliesenbelag verfügen. Wer auf seiner Terrasse beispielsweise ein Spa aufstellen möchte, sollte einen gründlichen Blick in die Konstruktionsunterlagen des Architekten werfen, denn nicht jede Unterkonstruktion ist auch für ein solches Gewicht pro Quadratmeter ausgelegt.


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