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Telefonanschluss

Telefonanschluss

Als Telefonanschluss bezeichnet man banalerweise die Möglichkeit, ein Telefon betreiben zu können. Dabei werden kabelgebundene und kabellose Anschlussformen unterschieden. Traditionell werden in Wohnungen und Gewerbeeinheiten kabelgebundene Anschlüsse als vorhandene Infrastrukturen bereit gehalten. Diese müssen aber beim Einzug erst durch einen geeigneten Anbieter frei geschaltet werden.

Hier liegt der Knackpunkt beim so genannten Übergabepunkt des Netzbetreibers. Das kann je nach Vertrag mit dem Eigentümer des Gebäudes entweder der Schaltkasten oder aber die Anschlussdose des jeweiligen Teilnehmers sein. Letztere Variante erweist sich für den Teilnehmer als günstiger, weil er bei technischen Störungen nur einen einzigen Ansprechpartner hat.



Heute unterscheidet man bei einem Telefonanschluss verschiedene Formen, die sich nach der Art des nutzbaren Signals und der Bandbreite und Geschwindigkeit bei der Übertragung von Daten ableiten. Die Basis bildet ein analoger Anschluss. Damit kann telefoniert werden und man kann mit einem Modem mit niedrigen Übertragungsgeschwindigkeiten auch auf das Internet zugreifen. Steigerungen der nutzbaren Bandbreite bietet der ISDN Anschluss. Die derzeit höchsten Datenraten bieten die DSL und ADSL Breitbandanschlüsse.

Sollte sich im Mietvertrag eine Klausel finden, durch die der Mieter beim Telefonanschluss an einem bestimmten Anbieter gebunden werden soll, dann ist diese nach der aktuellen Rechtsprechung unwirksam. Dennoch sollte man noch vor der Unterzeichnung um die Streichung einer solchen Klause bitten, um eine klare Rechtssituation zu schaffen. Müssen für die Schaffung der Infrastrukturen für einen Telefonanschluss Kabel im Haus verlegt werden, muss dazu die Zustimmung des Vermieters bzw. Eigentümers eingeholt werden. Dabei ist die Schriftform dringend angeraten.



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