Riester-Rente - Onlinevergleich | vergleichen - sparen


Riester-Rente – vorsorgen mit staatlichen Zulagen

Namensgeber für die Riester-Rente war der ehemalige Arbeitsminister Walter Riester. Die rechtlichen Grundlagen für diese geförderte Form der privaten Altersvorsorge finden sich in den Paragrafen 10 und 79 ff. des Einkommenssteuergesetzes sowie im Altersvermögensgesetz und im Versicherungsvertragsgesetz. Die Policen müssen für die Förderfähigkeit zahlreiche Bedingungen erfüllen. Tun sie das, bekommen sie eine entsprechende Zertifizierung.

Um die Förderungen zur Riester-Rente zu erhalten, muss man zum Kreis der zulagenberechtigten Personen gehören. Sie umfassen pflichtversicherte Arbeitnehmer, Krankengeld- und Hartz IV-Bezieher sowie Amtsträger und pflichtversicherte Selbstständige aus dem Kreis der Künstler und der Handwerker. Auch Wehr- und Zivildienstleistende sowie Kinder erziehende und erwerbsgeminderte Personen können gefördert werden.

Um in den Genuss der vollen Förderungen der Riester-Rente kommen zu können, muss ein jährlicher Mindestbeitrag gezahlt werden. Seit dem Jahr 2008 beträgt er vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Jahreseinkommens, wobei es bei einem jährlichen Betrag von 2.100 Euro eine Deckelung gibt. Ansonsten erfolgt eine Kürzung der Zulagen, die das Guthaben in der bezuschussten Versicherung direkt erhöhen. Die Grundzulage pro Person und Jahr beträgt 154 Euro, pro Kind werden bis zu einem Maximum von 300 Euro noch einmal 185 Euro drauf gelegt.

Als Anlagemöglichkeiten für die Riester-Rente können sowohl klassische Rentenversicherungen als auch Banksparpläne, Fondsparpläne und Einzahlungen in Pensionskassen verwendet werden, wenn sie eine spätere Auszahlung als Leibrente vorsehen. Auch können die Guthaben förderunschädlich zur Bildung von selbst zu nutzendem Wohneigentum genutzt werden. Daraus hat sich der Begriff Wohn-Riester entwickelt.

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