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provisionsfrei mieten - provisionsfreie Vermietung - mieten provisionsfrei

provisionsfrei mieten - provisionsfreie Vermietung - Was ist das?

Wenn man als Eigentümer Wohn- oder Gewerberäume an interessierte Menschen bringen möchte, dann kann man verschiedene Wege beim Marketing gehen. Man kann einen Makler beauftragen, selbst Anzeigen schalten oder die Räume auf einer der Immobilienplattformen im Internet anbieten. Während man für die Vermittlung eines Mietvertrages in aller Regel eine Provision für den Makler zahlen muss, die im Übrigen auch alternativ aus Courtage bezeichnet wird, gibt es auch Ausnahmen, wo sich in den Angeboten der Zusatz „provisionsfrei“ findet.

Das bedeutet, dass der interessierte Mieter beim Zustandekommen eines Mietvertrages keine Gebühr an einen Makler bezahlen muss. Die in der Bundesrepublik übliche Höhe für die Maklerprovision beträgt zwei Netto Kaltmieten für einen Monat. Abweichende Regelungen zwischen den Vertragsparteien individuell möglich.

Die für den Mieter provisionsfreie Anmietung geeigneter Objekte kann auf zwei Wegen erreicht werden. Einerseits kann es sein, dass der Wohn- oder Gewerberaum vom Eigentümer selbst angeboten und gar kein Makler erst eingeschaltet wird. Alternativ kann es auch sein, dass der Eigentümer sich freiwillig dazu verpflichtet, die Maklerprovision zu übernehmen, damit er seine Objekte schneller und effizienter vermarktet bekommt.

Leerstand kostet dem Eigentümer trotzdem Geld, denn ein Teil der Betriebskosten läuft auf, auch ohne dass eine Mieteinheit genutzt wird. Das können die öffentlichen Lasten sein, die mit Hilfe der vertraglich festgestellten Mietfläche umgelegt werden. Andererseits müssen auch leer stehende Mietbereiche im Winter minimal beheizt werden, um ein Einfrieden der sanitären Installationen zu vermeiden.


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