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Niedrigzinsniveau - Immobilienerwerb lohnt sich wieder

Niedrigzinsniveau: Warum sich der Immobilienerwerb gerade jetzt lohnt

Ein Großteil der Deutschen lebt zur Miete. Viele von ihnen träumen jedoch davon, in absehbarer Zeit in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Angesichts der aktuell niedrigen Zinsen, sollten diese Bundesbürger jetzt ernsthaft mit dem Gedanken spielen, sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.



Eine aktuelle Emnid-Umfrage ergibt, dass mehr als 90 Prozent der befragten Mieter ein Eigenheim erwerben oder bauen möchte. Zu den beliebtesten Argumenten gehört die Unabhängigkeit vom Vermieter, die Vererbbarkeit, der bleibende Wert, eine gute Altersvorsorge sowie die Tatsache, die Miete nicht länger zahlen zu müssen. Doch welche dieser Argumente sind gute Gründe für ein Eigenheim?

5 gute Gründe für ein Eigenheim

Wie die zuvor erwähnte Umfrage zeigt, gibt es mehrere Kandidaten, die als Grund für den Kauf eines Eigenheims sprechen. Im Anschluss stellen wir fünf Gründe vor, die eine solide Basis besitzen:

Hauskauf bleibt eine Investition fürs Leben

Vor einigen Wochen machten Schlagzeilen wie „Hauskauf ohne eigenes Geld“ die Runde. Die historisch tiefen Bauzinsen sollen in Deutschland abenteuerliche Finanzierungen und damit den Traum vom Eigenheim möglich machen. Interessierte müssen derzeit nur 2,4 Prozent für ein durchschnittliches Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren zahlen. Einige Banken ermöglichen sogar eine Finanzierung von bis zu 115 Prozent. Damit ermöglichen sie Interessierten, zusätzlich zum Kaufpreis auch die Grunderwerbssteuer und Notargebühren zu zahlen.



Dasselbe Szenario gab es vor einigen Jahren in der zweiten Heimat des Deutschen, Spanien. Der dortige Immobilienboom endete schnell in einem Überangebot, dessen Resultat bis heute leerstehende Wohnungen ist. Die Bundesbank warnte bereits vor den möglichen Gefahren eines Immobilienbooms in Deutschland in Kombination mit dem aktuellen und weiter anhaltenden Dilemma der Euro-Zone. Für einige Länder ist der durchschnittliche Leitzins zu hoch, für andere zu niedrig. Bereits zu Beginn der Währungsunion gab es dieses Problem und es führte letztlich auch zur „Euro-Krise“. Die niedrigen Leitzinsen im boomenden Spanien sorgten für Exzessen am Immobilienmarkt und einem Platzen der entstandenen Blase, während die Zinsen im schwächelnden Deutschland zu hoch waren. Nun ist die Lage genau umgekehrt.

Experten warnen Verbraucher, die eine Immobilie ohne Geld kaufen möchten. Wie immer gilt als Faustregel: Jeder Käufer sollte zwischen 20 und 30 Prozent der Kaufsumme selbstständig mitbringen. Eine Vollfinanzierung ist nur in wenigen Ausnahmen sinnvoll.


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