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Mietpreis - Kosten für Miete - Zusammensetzung - Bedeutung des Mietpreises

Der Mietpreis

Auf den Mietpreis für Wohnraum wirken sich drei Bestandteile aus. Das ist zum Einen die Kaltmiete, also das Entgelt für die bloße Überlassung der Mieträume. Zum Zweiten müssen hier die so genannten kalten Betriebskosten berücksichtigt werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die Umlage der Gebäudeversicherung, die Kosten für das verbrauchte Kaltwasser und die darauf entfallenden Gebühren für das Abwasser, die Kosten der Beleuchtung für das Treppenhaus und ähnliche Dinge, deren Umlagefähigkeit in der Betriebskostenverordnung geregelt ist. Als dritte Position müssen in den Mietpreis die Kosten für die Beheizung und die Aufbereitung des Warmwassers eingerechnet werden. Daraus ergibt sich der gesamte Mietpreis. Bei einer gewerblichen Nutzung wird der Mietpreis noch zusätzlich durch die Umsatzsteuerpflicht des Vermieters beeinflusst. Man unterscheidet hier noch die Nettomiete und Bruttomiete.

Die Kaltmiete macht beim Mietpreis meistens den größten Posten aus. Sie wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst und ist zwischen den Vertragsparteien frei verhandelbar, es sei denn, die Erstellung oder Sanierung des Gebäudes ist staatlich bezuschusst worden oder beim Eigentümer handelt es sich um eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft. In dem Fall wird die Kaltmiete als so genannte Kostenmiete erhoben. Ansonsten machen die Ausstattung der Mieträume und deren Lage den größten Einfluss auf die Miethöhe geltend. Die meisten Vermieter orientieren sich an den Mietspiegeln der jeweiligen Kommunen. Dabei handelt es sich um regelmäßig erhobene Statistiken zur aktuellen Miethöhe, bei denen auch Kriterien zur Wohnlagenbewertung und zur Ausstattung der Wohnräume mit einbezogen werden.


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