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Kleinmöbel als nützliche und ästhetische Elemente der Wohnungseinrichtung

Kleinmöbel als nützliche und ästhetische Elemente der Wohnungseinrichtung

Wer neu in eine Wohnung einzieht, hat meistens für die grundsätzliche Einrichtung vorgesorgt. So stehen die größeren Möbel in der Regel fest, da sie mit umgezogen werden oder aufgrund des Schnitts der Räumlichkeiten, welcher nur gewisse Abmessungen zulässt. Darüber hinaus machen sich nicht nur Neumieter, sondern insbesondere Eigenheimbesitzer häufig mit Feuereifer daran, die Wände in ihrer Wunschfarbe zu streichen und zu dekorieren. Dasselbe gilt, wenn Menschen schon längere Zeit in den eigenen vier Wänden leben.

Als Ergänzung oder zur Gestaltung sollte man sich jedoch von Beginn oder von Zeit zu Zeit überlegen, neue Akzente zu setzen oder die Funktionalität des Lebensraumes zu erhöhen. Dies ist möglich, indem man Kleinmöbel gezielt dazu kauft und nutzt. Da sie in Prospekten großer Möbelhäuser oder in den Geschäften selbst häufig ein Schattendasein neben den großen Einrichtungsgegenständen wie Betten, Schränken, Couches oder Tischen führen, wird zuweilen übersehen, welche Möglichkeiten die kleinen Möbel den Bewohnern bieten. Viele Menschen wissen nicht, dass es allein in Deutschland mehrere Messen zum Thema Kleinmöbel gibt.


Beistelltische, Couchtische

Insbesondere für Blumen, Kerzen oder Geschirr eignen sich Beistelltische. Lediglich im Landhausstil findet man hier vierfüßige Modelle, die meist rechteckig und gusseisern sind und auch im Freien verwendet werden können. In der Regel sind Beistelltische niedriger als Esstische und besitzen entweder drei schräg gestellte Tischbeine oder einen einzelnen Standfuß. Wie alle neu hinzugekauften Möbel sollten auch sie sich in das Design der Wohnung einfügen. Genügen für Beistelltische auf Balkonen oder Terrassen meist leichte Plastiktische, sollten in der Wohnung dafür stabilere Materialien zum Einsatz kommen. Populär ist beispielsweise weiß lackiertes Eichenholz mit einer runden Tischplatte, da dieses neutrale, freundliche Kleinmöbel in viele helle Wohnungen passt. Etwas größer und zuweilen futuristisch im Design sind Couchtische. Diese stehen in der Regel im Wohnzimmer und haben teilweise edle Tischplatten, die aus Materialien wie Glas oder Marmor gefertigt sind. Daher ist die Oberfläche zuweilen empfindlich und muss gut gepflegt werden. Sie sind nicht zum Essen gedacht, sondern um Gläser, die Fernbedienung oder Zeitschriften abzulegen.

Regale

So vielfältig wie seine Zwecke sind die Regale. Wer auf den Seiten von Haushaltswebshops wie Moderne Hausfrau stöbert, wird vermutlich erstaunt sein, wie viele Arten es gibt, welche Materialien und Abmessungen sie besitzen. Zu den kleinsten Vertretern dieser Zunft gehört das Gewürzregal. Curry, Tomatensalz, Oregano, süße Paprika, Zimt, Muskat oder Pfefferkörner sollten dabei in ein Gehäuse, das auch zum Rest der Küche passt. Hierbei sind entweder schlichte, weiße Modelle für modernere Küchen, verzierte, dunklere Holzregälchen hingegen eher für traditionelle Räumlichkeiten geeignet. Zu den kleinen Regalen gehören auch die häufig vor Eingangstüren aufgestellten Schuhregale. Die niedrigen Konstruktionen sind entweder aus Holz oder teils ausziehbaren Metallstreben gefertigt.



Daneben gibt es Rollregale. Diese sind beispielsweise fürs Bad sinnvoll. Sie sind einzeln oder in Kombination mit einer Vorrichtung fürs Aufhängen des Wäschesacks erhältlich. Die schmalen Rollregale eignen sich, um in kleineren Bädern oder Küchen Handtücher oder Esskonserven zu verstauen. Wenn möglich sollten Interessenten Modelle erwerben, bei denen man die einzelnen Regalfächer nach Belieben ein- und aushängen kann. Häufig bestehen Rollregale aus filigranen, silbernen Metallkonstruktionen. Dies hat den Vorteil, dass sie leicht sind und sich auch bei voller Beladung bequem rollen lassen. Es gibt auch einzelne Regalbretter für die Wand oder Eckregale, die ebenso optimal zusätzlichen Stauraum eröffnen und gleichzeitig zum Stil des Hauses passen.

Sideboards

Die kleinen Brüder der Kommoden sind in der Regel leicht und ebenfalls bequem zu verstellen. Charakteristisch ist für sie, dass sie meist (vier) Standfüße besitzen und einige kleinere Schubladen bereithalten. Ebenso typisch ist, dass man auf ihrer Oberfläche etwas abstellen kann. Kleinere Wohn- oder Schlafzimmer bieten meist wenig Platz. Mit Sideboards kann jedoch weiterer Stauraum geschaffen werden. Wie bei Regalen oder Tischen sollte man darauf achten, dass sich die mobilen Stauobjekte in die umgebende Einrichtung einpassen. Normalerweise sind Sideboards aus Holz, können aber auch aus Plastik gefertigt sein. Abarten sind die Low- und Highboards, welche noch eher in Richtung Kommode gehen. Zuweilen werden diese verwendet, um Fernseher oder andere Elektrogeräte im Schlaf- oder Wohnzimmer zu platzieren.



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