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Was ist ein Keller? - Wohnungsmarkt24.de

Was ist ein Keller?

Die Bezeichnung Keller leitet sich vom lateinischen  Begriff „cella“ ab, das als Synonym für Untergeschoss verwendet wird. Befinden sich dort Wohnräume, wird auch von einem Souterrain gesprochen. Ein Keller ist ein umbauter Raum, der sich zu einem erheblichen Teil unter der Erde befindet. Bei modernen Bauten befinden sich rund zwei Drittel der Raumhöhe unter der Erdoberfläche und ein Drittel darüber. Moderne Keller verfügen meist über Fenster mit einer Einfachverglasung, die in einem metallenen Rahmen eingelassen sind und zur Absicherung gegen ungebetene Eindringlinge ein Lochgitter besitzen.

Ursprünglich diente der Keller als reines Vorratslager. Das war zu den Zeiten, als die Menschen noch keine elektrische Kühlung für ihre Vorräte kannten. In den Städten musste zu Zeiten der Ofenheizung auch das Heizmaterial dort untergebracht werden, so dass eine Mischnutzung der Keller entstand.



Historisch unterscheidet man fünf verschiedene Arten beim Keller. Zuerst nutzten die Menschen den Erdkeller und den Felsenkeller. Später kamen die Lochkeller, die Kriechkeller und die Hauskeller hinzu. In einigen Regionen der Welt entstanden auf Grund von äußeren Gefahren zusätzliche Schutzkeller. Zwei markante Beispiele dafür sind die Tornadokeller in Nordamerika und die Luftschutzkeller des II. Weltkrieges in Europa.

In der Berechnung der Wohnfläche wird der Keller als so genanntes Nebengelass einer Mietwohnung nicht mit angesetzt. Er erfüllt die Zweckbestimmung des Wohnens nicht, denn er kann in der Regel weder beheizt werden, noch weist er die für eine vollständige Anrechnung geforderte Raumhöhe auf.



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