Start
Warum sich der Immobilienkauf trotz hoher Preise aktuell lohnt

Warum sich der Immobilienkauf trotz hoher Preise aktuell lohnt

Mit steigenden Preisen scheinen sich die Deutschen abgefunden zu haben, zumindest im Bereich Energie. Seit 2010 entwickeln sich auch die Preise für Immobilien nach oben. Insbesondere in den deutschen Metropolen und in Süddeutschland sind Wertsteigerungen zu beobachten. Einer aktuellen Studie von Prognos zufolge lohnt sich der Immobilienkauf trotz der hohen Preise.

Die Studie »Wohneigentum 2014« ist sich sicher: Der Kauf eines Eigentums kann sich auch heute noch lohnen, insbesondere in Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern. Insgesamt ein Drittel (36 Prozent) aller Städte und Kreise in Deutschland bietet Immobilien, die ihre Besitzer später mit Gewinn verkaufen könnten. Gute Voraussetzungen gibt es in 38 Prozent aller Städte und Kreise. Wer für die Zukunft planen möchte, sollte sich an Metropolregionen wie Frankfurt, Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, Bonn und Düsseldorf interessieren. Menschen, die auf eher ländliche Regionen liebäugeln, finden in Trier, Gütersloh, Paderborn sowie Vechta, Gießen, Fulda und Segeberg eine passende Immobilie.

Vorsicht vor der steigenden Grunderwerbsteuer

Ein EinfamilienhausWer sich heute für eine Immobilie entscheidet, der hat gute Chancen, das Haus oder die Wohnung in einigen Jahren mit Gewinn zu verkaufen. Damit ist die Immobilie weiterhin eine gute Wertanlage. Vorsicht gilt jedoch bei der Grunderwerbsteuer, welche im Saarland und Hessen ab dem 1. August von ehemals fünf auf nun sechs Prozent steigt. Ab dem 1. Januar 2015 wird der Grunderwerb im Saarland sogar mit 6,5 statt 5,5 Prozent besteuert. Die höheren Steuereinnahmen sollen die Neuverschuldung der Länder reduzieren. Das Saarland und Hessen stehen nicht alleine dar, sie folgen einem bundesweiteren Trend, denn Bremen, Berlin, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erhöhten die Steuern bereits Anfang des Jahres.

Auch wenn die Steuern um nur einen Prozent angehoben werden, entsteht ein großer Unterschied. Wer eine Immobilie im Wert von 300.000 Euro erwarb, zahlte bisher 15.000 Euro an steuern. Gemäß der neuen Grunderwerbsteuer steigen die Kosten auf 18.000 Euro, also 3.000 mehr als zuvor. Hinzu kommen wie immer die Maklerprovision, der Grundbucheintrag sowie Notarkosten. Insgesamt betragen die Kaufnebenkosten inklusive der neuen Grunderwerbsteuer bis zu 15 Prozent des Objektwerts. Bei der zuvor genannten Immobilie würde dies 45.000 Euro entsprechen.

Wer eine Immobilie in Hessen kaufen möchte, dem bleibt keine Zeit mehr, den Kauf vor der Steuererhöhung abzuschließen. Um nicht mehr Steuern zu kaufen, lohnt es sich, im Saarland oder einem anderen Bundesland umzusehen, wo die Grunderwerbsteuer noch niedrig ist. Dazu gehören Bayern und Sachsen, wo der Grunderwerb nach wie vor mit nur 3,5 Prozent besteuert wird.

Vor dem Immobilienkauf ausführlich recherchieren

Für welche Region man sich letztendlich auch entscheiden mag, es gelten immer dieselben Regeln: Der Immobilienkauf sollte bis ins kleinste Detail geplant sein, da es um eine Investition fürs Leben handelt. Allgemeine Informationen rund um den Immobilienkauf gibt es auf der Seite von S-Immobilien. Interessierte finden hier auch Informationen über zur Verfügung stehenden Fördermitteln, welche Nebenkosten auf sie zukommen aber auch Tipps zum Kauf einer Immobilie im Ausland. Gerade die staatliche Förderung ist ein Vorteil, von dem man vor einigen Jahren nicht profitieren konnte. Deshalb lohnt es sich, diesen Bereich besonders zu studieren.


Bildcopyright:

Bild 1: Public Domain CC0 / pixabay.com


Finden Sie im Wohnlexikon die wichtigsten Fragen und Antworten, rund um das Thema wohnen.