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Immobilien vermieten auf Wohnungsmarkt24.de

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Immobilie vermieten - vom Inserat bis zur Auswahl der passenden Mieter

Die Vermietung einer Immobilie scheint auf den ersten Blick sehr einfach zu sein. Sie setzen ein Inserat in die Zeitung oder in das Internet und warten darauf, dass sich Interessenten melden. Nach einem Besichtigungstermin wählen Sie einen Mieter aus und setzen den Mietvertrag auf. In der Realität ist dieses Procedere leider ein wenig aufwändiger. Ihre Anzeige sollte sich von der Flut der Angebote abheben. Wenn sich Interessenten gemeldet haben, ist es wichtig, einen zuverlässigen Mieter auszuwählen, der in die Wohngemeinschaft passt. Und auch an das Aufsetzen des Mietvertrages sind verschiedene Anforderungen gebunden. Eine gute Planung stellt eine wichtige Grundlage dar, um eine interessante Anzeige aufzusetzen und einen Mieter für ein gutes und entspanntes Mietverhältnis auszuwählen. Beim Aufsetzen des Mietervertrages sollten Sie darauf achten, dass alle Punkte rechtlich abgesichert sind. Dann gibt es bei strittigen Fragen keinen Ärger und Sie sind auf der sicheren Seite.

Inserat zur Vermietung einer Immobilie aufgeben

Im ersten Schritt erstellen Sie ein Inserat, in dem Sie Ihr Objekt zur Miete anbieten. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können das Haus oder die Wohnung in einem ausführlichen Exposé darstellen. Dies ist empfehlenswert, weil Sie viele Fragen der Interessenten beantworten. Alternativ bieten sich kleine drei-bis fünfzeilige Anzeigen an. Diese können aufgrund der Kürze nur wesentliche Informationen enthalten. Von Vorteil ist es, wenn Sie beide Varianten miteinander verbinden. Erstellen Sie ein Exposé mit Fotos und fügen Sie idealerweise ein Video hinzu, das einen Eindruck von der Wohnlage und der Ausstattung der Räumlichkeiten vermittelt. Formulieren Sie dazu eine kurze und knackige Anzeige für Übersichtsportale oder Zeitungen. In dieser Anzeige fügen Sie den Link zu Ihrem Exposé ein. Auf diese Weise werben Sie auf verschiedene Weise für Ihr Angebot und erreichen einen großen Interessentenkreis.

Erstellung eines Exposés zur Vermietung einer Immobilie

Das Exposé sollte die wichtigsten Angaben über die Immobilie enthalten. Es ist hilfreich, wenn Sie es auf der Grundlage von Fragen erstellen, die ein potenzieller Mieter an Sie richtigen könnte. Die Informationen, die das Exposé enthalten sollte, richtigen sich nach der Art des Objekts. Für Immobilien, die für eine private Nutzung vorgesehen sind, ist eine andere Beschreibung notwendig als für gewerblich genutzte Objekte. Wenn Sie Ihr Objekt an einen privaten Mieter zu Wohnzwecken überlassen, sind folgende Angaben notwendig:

Möchten Sie eine Immobilie für die gewerbliche Nutzung vermieten, sind Angaben zur Lage und zur Größe der Lagerfläche notwendig. Weiterhin sollten Sie auf Verbindungen zu Autobahnen hinweisen und angeben, welches Gewerbe sich in der Nähe angesiedelt hat. So bekommt der künftige Mieter einen Eindruck von der Umgebung und kann entscheiden, ob sein Gewerbe zu den bereits angesiedelten Firmen passt.

Fotos und Videos von der Immobilie bereitstellen

Für ein ausführliches Exposé ist Bildmaterial sehr wichtig. Während Sie beim klassischen gedruckten Exemplar ausschließlich auf Fotos angewiesen waren, haben Sie bei der Veröffentlichung der Anzeige im Internet die Möglichkeit, Ihren Beschreibungen ein Video hinzuzufügen. Dies ist sowohl bei privaten als auch bei gewerblichen Immobilien empfehlenswert. Ein Video ist sehr viel aussagekräftiger als ein Foto, denn der Interessent bekommt einen Eindruck, der so realistisch ist, als würde er die Immobilie vor Ort betrachten. Videoaufnahmen können den Innenraum der Gebäude zeigen. Empfehlenswert ist ein Weitwinkelobjektiv, denn so kommen auch kleine Räume sehr gut zur Geltung. In einer 360-Grad-Ansicht stellen Sie jeden Winkel des Raumes dar und vermitteln einen sehr intensiven Eindruck.

Die Aufnahme von Fotos erfolgt vorzugsweise von Räumen, die möbliert sind. So bekommt der Interessent einen sehr guten Eindruck von den Möglichkeiten, die ein Raum in Bezug auf die Ausstattung mit Möbeln bietet. Fertigen Sie auch Fotos vom Garten und von der Umgebung. So vermitteln Sie einen realistischen Eindruck von der Umgebung, in der sich das Haus oder die Wohnung befindet.

Wenn es möglich ist, sollten Sie einen Link zu Ihrem Exposé einfügen. Alternativ geben Sie eine Kontaktadresse an, unter der Interessenten das ausführliche Exposé anfordern können. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie in den Kontaktdaten neben der E-Mail Adresse eine Telefonnummer angeben, unter der Sie zu den Geschäftszeiten erreichbar sind. Dies gibt den Interessenten die Möglichkeit einer schnellen Beantwortung von Rückfragen.

Die Auswahl eines geeigneten Mieters

Nach der Veröffentlichung Ihres Angebots wird es nicht lange dauern, bis Sie Anfragen von Interessenten bekommen. Warten Sie einige Tage und geben Sie dann einen Besichtigungstermin bekannt. Dabei können Sie auf verschiedene Weise verfahren. Wenn sich nur wenige Interessenten gemeldet haben, sind individuelle Besichtigungstermine eine gute Wahl. Während der Begehung der Wohnung oder des Hauses haben Sie die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von den potenziellen Mietern zu verschaffen. Bei vielen Interessenten ist es zeitlich nicht möglich, einzelne Termine zu vereinbaren. Dennoch ist es wichtig, dass Sie einem Interessenten den Zuschlag geben, von dem sie glauben, dass er gut in die Hausgemeinschaft passt. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen der telefonischen Anfragen herauszufinden, welche Interessenten besonders gut in die Hausgemeinschaft passen könnten. Bieten Sie diesen Interessenten einen individuellen Termin an und veröffentlichen Sie zusätzlich einen allgemeinen Besichtigungstermin.

Bei der Auswahl des passenden Mieters sind grundsätzlich zwei Kriterien wichtig. Er sollte in seinem Alter und in der sozialen Struktur in die Hausgemeinschaft passen. Wenn in einem Mietshaus überwiegend Senioren leben, ist eine Familie mit drei kleinen Kindern mitunter keine gute Wahl. Bieten Sie der Familie stattdessen eine Wohnung an, in deren Umfeld viele Familien leben. Das Zusammenleben verschiedener Generationen kann gut funktionieren. Es ist jedoch von vielen Kriterien abhängig, die Sie als Vermieter nicht beeinflussen können. Es gibt Senioren, die es lieben, wenn Kinder und junge Menschen in ihrem Umfeld leben. Andere fühlen sich jedoch von dem Trubel gestört. Wenn Sie eine Mischung von jüngeren und älteren Mietern bevorzugen, sollten Sie bewusst eine Wohnanlage für mehrere Generationen ausschreiben. In diesem Fall bekommen Sie Bewerbungen von Interessenten, die dieses besondere Zusammenleben schätzen.

Das zweite wichtige Kriterium ist die Bonität. Die Zahlungskräftigkeit des Mieters ist insbesondere bei der Vermietung von Wohnungen und Häusern wichtig, die auf dem freien Wohnungsmarkt angeboten werden. Wenn Mieter Zahlungsschwierigkeiten haben, kann dies für Sie als Vermieter zu Unannehmlichkeiten führen. Die Kündigung eines Mieters ist in der Regel erst nach dem Außenstand von zwei Monatsmieten möglich. Mitunter klagt der Mieter gegen die Kündigung, und Ihre Möglichkeiten, die Wohnung neu zu vergeben, sind stark eingeschränkt. Als Vermieter können Sie die Bonität des Mieters auf verschiedenen Wegen prüfen. Davon sollten Sie Gebrauch machen, bevor Sie einen Mieter in die engere Wahl nehmen. Lassen Sie sich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom bisherigen Vermieter geben und bitten Sie den Mieter um die Einwilligung um Erteilung einer Auskunft bei der Schufa und anderen Instituten. So verschaffen Sie sich ein Bild davon, wie der künftige Mieter mit seinen Zahlungsverpflichtungen umgeht. Während Mieter im sozialen Wohnungsbau Unterstützung bekommen, fällt diese auf dem freien Wohnungsmarkt weg. Die Zahlungskraft des künftigen Mieters sollte deshalb ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl sein.

Festlegung des Mietpreises und Aufsetzen des Mietvertrages

Die Aussetzung eines schriftlichen Mietvertrages ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass Sie theoretisch auch eine mündliche Vereinbarung treffen können. Sollte es zu Streitigkeiten um Leistungen und Zahlungen kommen, fehlt der mündlichen Vereinbarung jedoch oft die Beweiskraft. Aus diesem Grund ist die Ausarbeitung eines schriftlichen Mietvertrages nicht nur empfehlenswert, sondern dringend anzuraten. Der Mietvertrag sollte von beiden Parteien unterschrieben werden. Eine Ausfertigung bekommen der Mieter, die andere nehmen Sie zu ihren Unterlagen.

Im Mietvertrag sollte neben der Größe der Wohnung, der Höhe der Miete und der zu zahlenden Nebenkosten auch aufgeführt sein, wer die Kosten für eventuell anfallende Reparaturen übernimmt. Während Sie als Vermieter grundsätzlich für größere Reparaturen aufkommen müssen, können so genannte Schönheitsreparaturen dem Mieter auferlegt werden. Gleiches gilt für die Renovierung und für die Übergabe der Wohnung nach Beendigung des Mietverhältnisses. Wenn Sie diese Klauseln formulieren, sollten Sie sich Rechtssicherheit verschaffen. Dies bedeutet, dass Sie nicht willkürlich Kosten auf den Mieter umlegen dürfen. Im Streitfall muss der Mietvertrag den geltenden Gesetzen entsprechen. Wenn Sie dies bei der Aussetzung des Vertrages nicht berücksichtigen, kann ein Gericht die entsprechenden Klauseln als nichtig erklären. Aus diesem Grund sollten Sie bereits bei der Aussetzung des Vertrages auf Rechtssicherheit achten und den Vertrag im Zweifelsfalle von einem spezialisierten Anwalt prüfen lassen.

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