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Immobilien verkaufen auf Wohnungsmarkt24.de

Tipps für einen erfolgreichen Immobilienverkauf

Sind Sie im Besitz einer Immobilie und entscheiden Sie sich für den Verkauf, ist eine gründliche Planung sehr wichtig. Die Ermittlung des Marktwertes und die Erstellung eines Exposés kosten Zeit, denn beides bildet die Grundlage für den Verkaufserfolg. Wenn sich Interessenten melden, vereinbaren Sie Besichtigungstermine und beantworten schriftliche und telefonische Anfragen. Am Ende steht der Notartermin und schließt den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie ab.

Erstellung einer aussagekräftigen Verkaufsanzeige

Die Verkaufsanzeige ist die wichtigste Grundlage und gleichzeitig der Schlüssel für den erfolgreichen Verkauf. Stellen Sie alle Informationen über Ihre Immobilie übersichtlich dar. Wichtig ist, dass Sie sich kurz fassen, aber dennoch alle Fakten darstellen, die für den Interessenten wichtig sind. Gute Fotos sind ein wesentlicher Bestandteil des Exposés. Bei der Veröffentlichung der Anzeige im Internet haben Sie außerdem die Möglichkeit, ein Video hinzuzufügen. Dabei stellen 360 Grad Videos, die mit einem Weitwinkel aufgenommen wurden, Innenräume und den Garten besonders ansprechend dar.

Bestimmung des Kaufpreises für die Immobilie

Bevor Sie sich mit dem Details Ihres Exposés befassen können, ist es wichtig, den Wert Ihrer Immobilie zu ermitteln. Grundsätzlich sind Sie in der Wahl des Kaufpreises frei. Dies bedeutet, dass Sie theoretisch den Preis verlangen können, den Sie möchten. Die Preisgestaltung unterliegt keinen gesetzlichen Vorschriften. Nun handeln Sie Ihre Immobilie jedoch auf dem freien Markt. Dies bedeutet, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt. Wenn Sie an einem zeitnahen Verkauf Ihrer Immobilie interessiert sind, können Sie nur einen Preis verlangen, den ein Käufer zu zahlen bereit ist.

Wertermittlung durch einen Gutachter

Eine exakte Ermittlung des Wertes Ihrer Immobilie können Sie mit einem Expertengutachten erreichen. Ein solches Gutachten wird nach einer Begehung des Hauses oder Wohnung erstellt. Es kostet Geld, bringt jedoch einige Vorteile. Sie können das Gutachten in Ihr Exposé einbinden. Der Interessent bekommt eine professionelle Immobilienbewertung in die Hand, die über eine Beschreibung inklusive Fotos hinausgeht. Sie können die Kosten für den Gutachter in den Kaufpreis einbeziehen und werden die etwas höhere Forderung in der Regel auch erhalten.

Kaufpreis durch Vergleichsobjekte festlegen

Kostenlos, aber für Sie etwas aufwändiger ist die Bestimmung des Kaufpreises durch die Recherche auf dem Wohnungsmarkt. Suchen Sie auf Immobilienportalen nach Objekten in Ihrer Region, die Ihrer Immobilie in Größe und Ausstattung ähnlich sind. Auf diese Weise können Sie einen Kaufpreis ermitteln, der auf Ihr Objekt übertragbar ist. Es handelt sich um einen realistischen Wert, der die Regeln von Angebot und Nachfrage berücksichtigt. Wenn sich das Objekt in einer strukturschwachen Region befindet, kann der Kaufpreis jedoch niedriger liegen, als von Ihnen erhofft.

Bereitstellung eines Grundrisses

Ein Grundriss ist für den Käufer sehr wichtig, denn auf der Zeichnung sind die Lage und die Größe der Räume exakt angegeben. Wenn Sie die Immobilie als Erstbesitzer neu gekauft haben, befindet sich der Grundriss in Ihren Unterlagen. Bei älteren Objekten ist das Dokument häufig verloren gegangen. Sie können den Grundriss durch einen Statiker auch nachträglich erstellen lassen. Es ist empfehlenswert, dies im Rahmen einer Begutachtung in Auftrag zu geben. So können Sie den Interessenten nicht nur den Grundriss, sondern auch eine professionelle Wertermittlung der Immobilie präsentieren.

Beschreibung von Zustand und Ausstattung

Fertigen Sie eine übersichtliche Beschreibung der gesamten Immobilie inklusive Nebengelass und Besonderheiten an. Dabei ist es hilfreich, wenn Sie folgende Punkte abarbeiten:

Bei der Beschreibung der Immobilie ist es wichtig, dass Sie besondere Merkmale herausarbeiten. Gehen Sie davon aus, dass Ihre Immobilie eines von vielen Angeboten auf dem Markt ist. Sie möchten Interessenten für Ihr Objekt begeistern. Dafür haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Beschreibung einer reizvollen Umgebung
  • Badeseen, Wanderwege und Erholungsmöglichkeiten in der Nähe
  • Beschreibung einer guten Infrastruktur (Schulen, Kitas, Ärzte, Anbindung an Autobahn, Zug oder Flughafen)

Bemühen Sie sich bei der Erstellung der Beschreibung von der Umgebung um eine neutrale Sprache. Informieren Sie, aber übertreiben Sie nicht. Letztlich entscheidet der Interessent, ob er die Umgebung als reizvoll empfindet oder eher nicht. Sie werden ihn durch Ihre Beschreibung nicht überzeugen.

Hinzufügen von Fotos und Videomaterial

Die Beschreibung in einem guten Exposé enthält Fotos, die eine hohe Aussagekraft besitzen. Sie sollten Fotos von den Innenräumen, vom Garten und von der Frontansicht der Immobilie aufnehmen. Achten Sie auf ein Objektiv, das mit einem weiten Winkel fotografiert. So können die Räume sehr ansprechend präsentiert werden. Kleine Räume wirken größer. Wenn Sie die Bilder aufnehmen, ist es von Vorteil, wenn die Räume möbliert sind. So bekommt der Interessent einen Eindruck von den Nutzungsmöglichkeiten des Raumes.

Ein Video ist als 360-Grad-Ansicht empfehlenswert. Nutzen Sie dafür ein Stativ und drehen Sie es langsam einmal um sich selbst. Die Aufnahmen sollten Sie vom Wohnbereich und vom Garten aus Sicht von der Terrasse fertigen. Beschränken Sie sich auf eine Videolänge von maximal zwei Minuten.

Angaben zum Energieausweis

Seit dem Jahre 2014 ist in Verkaufsanzeigen eine Angabe zum Energieausweis gefordert. Dies gilt auch für ältere Gebäude. Den Energieausweis können Sie im Internet anfordern. Einzige Ausnahme bilden Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen. Diese Objekte dürfen auch ohne Energieausweis in einem Inserat angeboten werden.

Neben dem Energieausweis sollten Sie Angaben zu den Nebenkosten machen. Dazu gehören:

Sie brauchen die Kosten nicht einzeln aufzuschlüsseln. Es reicht aus, wenn Sie einen Gesamtbetrag ermitteln und diesen in Ihr Exposé aufnehmen.

Anzeige veröffentlichen und Käufer auswählen

Nach der Veröffentlichung Ihrer Anzeige im Internet bekommen Sie in der Regel schnell Rückmeldungen von potenziellen Käufern. Sie sollten Besichtigungstermine vereinbaren und Fragen zeitnah beantworten. Es ist nicht empfehlenswert, die Adresse des Objektes in Ihre Anzeige aufzunehmen, denn in diesem Fall haben Sie keine Möglichkeit, die Besichtigungen zu organisieren. Es reicht aus, wenn Sie in der Anzeige die Region umschreiben. Die Adresse des Objektes geben Sie nur an die Interessenten weiter, die eine Besichtigung wünschen.

Die Auswahl des Käufers

Wenn sich viele Interessenten melden und ihre Kaufabsicht bekunden, ist es Ihre Aufgabe, einen Käufer auszuwählen. Dabei sollte die Zahlungskraft das wichtigste Kriterium sein. Geben Sie einem Barzahler den Vorzug, der das Objekt schnell erwerben möchte. In diesem Fall müssen Sie nicht die Beantragung von Krediten abwarten, sondern können kurzfristig einen Termin beim Notar vereinbaren.

Vielleicht lassen Sie sich bei der Auswahl des Käufers auch von Ihren persönlichen Vorstellungen leiten. Wenn Sie sich wünschen, dass eine Familie in die Immobilie einzieht, können Sie den Käufer auch nach diesem Kriterium auswählen. Wichtig ist jedoch, dass die Finanzierung gesichert ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Verkauf aufgrund eines nicht bewilligten Bankkredites platzt.

Immobilien Inserat: privat oder gewerblich

Kaufvertrag beim Notar abschließen

Mit der Aufsetzung des Kaufvertrages beauftragen Sie einen Notar. Die Kosten übernimmt der Käufer ihrer Immobilie. Beim Termin sollten Sie persönlich anwesend sein. Sie können sich jedoch auch von einem Rechtsanwalt oder von einer anderen bevollmächtigten Person vertreten lassen. Die Einzelheiten des Kaufvertrages besprechen Sie gemeinsam mit den Käufern. Der Notar ist gleichermaßen als Rechtsanwalt beider Parteien tätig und achtet darauf, dass alle Vereinbarungen, die Sie mit dem Käufer schließen möchten, Rechtsgültigkeit haben. In der Regel wird der Verkauf eines Hauses, Wohnung o.ä. so gehandhabt, dass das Geld zunächst auf das Konto des Notars eingezahlt wird. Auf diesem so genannten Notaranderkonto bleibt es liegen, bis die behördlichen Genehmigungen eingeholt wurden. Dazu gehört unter anderem die Umschreibung im Grundbuch oder die Löschung eventuell vorhandener Grundschulden. Erst nach der erfolgreichen Umschreibung bekommen Sie den Kaufpreis ausgezahlt. Es können jedoch auch Anzahlungen zur sofortigen Auszahlung vereinbart werden. Es gelten die Absprachen, die Sie mit dem Käufer im Kaufvertrag treffen.

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