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Gut verkabelt: Warum der Strom beim Hausbau nicht vernachlässigt werden darf

Gut verkabelt: Warum der Strom beim Hausbau nicht vernachlässigt werden darf

Altbaugebäude und Altbauwohnungen sind meistens sehr gemütlich. Sie haben aus diesem Grund viele begeisterte Bewohner. Jedoch bringen sie neben hohen Decken, Dielenfußböden und einem angenehmen Ambiente auch negative Aspekte mit sich. Einer davon ist die Stromversorgung beziehungsweise die Verkabelung des Wohnraums. Wenige Steckdosen und konfus vom vorherigen Bewohner in Eigenarbeit gelegte Leitungen sind zwei der größten Probleme in diesem Zusammenhang. Beides ist nicht nur nervig und zeitaufwendig, es kann auch Gefahren für Haus und Bewohner mit sich bringen. Heutzutage achten viele Baufirmen, oder eher die dazugehörigen Elektriker, darauf, dass solche Probleme nicht auftauchen. Allerdings kann aufgrund von schlechter Planung und Pfusch immer noch etwas schiefgehen. Bauherrn sollten deshalb die Augen offen behalten.

Eine doppelte Wandsteckdose mit einem belegten Steckplatz
Eine gute und funktionierende Stromversorgung ist in jedem Haushalt wichtig


Gefahr durch schlechte Installation

Sind zu wenige Steckdosen vorhanden, hängen viele unterschiedliche Leitungen an einer einzigen. Das kann sowohl zu Überlastung als auch zur Brandentstehung führen. Besonders im Altbau ist das fatal; die vielen Holzelemente und alten Wände sind wesentlich anfälliger für Feuer als Neubauten. Auch sind neuere Wohnräume weniger verwinkelt und erlauben für die Bewohner schnellere Fluchtmöglichkeiten. Die Überlastung ist ebenfalls nicht ungefährlich, allerdings springt in einem solchen Fall die Sicherung heraus und stoppt den Stromdurchfluss. Soweit sollte es aber gar nicht mehr kommen; moderne Elektroinstallationen – wie sie beispielsweise von Hager Elektroinstallation vorgenommen werden – sehen eine optimale Verteilung der Stromanschlüsse in den Wohnräumlichkeiten vor.

2. Bildquelle: Commons.wikipedia.org © Igge (CC BY-SA 3.0)
2. Ein Sicherungskasten (innen)


Einschränkung für persönliche Einrichtungswünsche

Nicht nur die Gefahr ist ein Aspekt des Ganzen. Schlecht installierte Leitungen bedeutet außerdem, dass die Inneneinrichtung der Lage der Steckdosen und nicht den persönlichen Interessen entsprechend erfolgt. Das Potential der Räume kann auf diese Weise nicht voll ausgekostet werden. Darüber hinaus ist noch etwas die betroffenen Bewohner sehr ärgerlich. Sie sind nicht frei in der Gestaltung ihres Wohn- oder Schlafzimmers, Bads oder Küche. Die Freude über den Einzug beziehungsweise über das Umstellen der Möbel wird stark gedämpft.

Worauf zu achten ist

Die Strom- und Elektrizitätsinstallation sollte in die Hände eines Fachmanns gegeben werden. Ein solcher bedenkt bereits in der frühen Bauweise die spätere Stromverteilung im Haus beziehungsweise in der Wohnung. So können Steckdosen und alles, was sonst noch in den Bereich fällt optimal den Bedürfnissen der Bewohner angepasst werden. Hierfür sind schon zu Beginn des Bauvorhabens Absprachen zu treffen, die auf spätere Überarbeitungen und Rückfragen angewiesen sind. Wichtig ist außerdem, schon früh an verschiedene Einrichtungsoptionen zu denken. So sind die einzelnen Zimmer vielfältig verwendbar und einzurichten. Auch Risiken lassen sich so einschränken. Gut gelegte Leitungen tragen demnach im großen Umfang zur Sicherheit und zur Gemütlichkeit der Wohnung bei.



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