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Gaswechsel bei Umzug vorzeitig möglich

Gaswechsel bei Umzug vorzeitig möglich? Wechselservice

Geld sparen durch einen Gasanbieterwechsel.

Ob der Klimawandel nun anthropogen verursacht wird oder nicht, spielt in diesem Kontext keine Rolle – wir bemerken, nehme man die Klimastatistiken der letzten 50 Jahren, dass immer stärkere Ausprägungen zu intensiven, mehr oder minder langen Wintern führen und damit auch die Heizperiode beeinflussen. Viele Menschen scheuen aus Gründen der Bequemlichkeit den Wechsel des Gasanbieters, dabei gelten hier gesetzliche Grundlagen, die klare Regelungen in Bezug auf Versorgung und Übergang aufweisen.

In diesem Beitrag erläutern wir die Grundlagen eines Gasanbieterwechsels und zeigen Möglichkeiten auf, dabei das höchste Maß an Einsparung zu erreichen.

So sollte man vorgehen

  • Im ersten Schritt sollte die Verfügbarkeit von Gasanbietern vor Ort geprüft werden, insbesondere die angebotenen Tarife und Wechselprämien sind von Bedeutung.Den Gasanbieter beim Umzug mit wechseln geht dabei grundsätzlich ohne Probleme, hiermit sind insbesondere keine Kosten verbunden. Allerdings muss eine Wartezeit zwischen sechs und zehn Wochen beachtet werden, bevor der neue Gasanbieter mit der Belieferung beginnen kann. Diese Zeitspanne ist abhängig von der Art des Gasvertrages. Wenn Sie die Grundversorgung gewählt haben, gilt eine vierwöchige Kündigungsfrist jeweils zum Ende des nächsten Kalendermonats. Zu beachten ist hierbei, dass im Regelfall der neue Gasanbieter alle Formalitäten übernimmt, auch und insbesondere die Kündigung des alten Tarifs.
  • Der vorzeitige Gasanbieterwechsel beim Umzug führt dazu, dass automatisch in einen Gasliefervertrag mit dem örtlich zuständigen Grundversorger auf Basis des Standardtarifs eingetreten wird. Auch hier gilt dann eine vierwöchige Frist zum Ende des Kalendermonats für eine wirksame Kündigung. Es empfiehlt sich daher, ausreichend vorher beziehungsweise direkt im Anschluss an die Mietvertragsunterzeichnung, auch den Gasliefervertrag zu regeln.
  • Für den Anbieterwechsel benötigt werden genaue Angaben zum Wechseldatum, die der letzten Rechnung oder dem Zähler zu entnehmende Zählernummer sowie der aktuelle Zählerstand. Der technische Ansprechpartner für Fragen zu Zähler oder Leitungen ist und bleibt der örtliche Versorger, auch bei einem Wechsel.

Diese Punkte sind gesondert zu beachten

Trotz oder gerade wegen der gesetzlichen Regelungen, die in erster Linie auf die Versorgungssicherheit des Verbrauchers abzielen, sind einige Punkte gesondert zu beachten. Das betrifft insbesondere solche Fälle, bei denen der Wohnungswechsel innerhalb des Netzgebietes vollzogen wird. Je nach dem, bei welchem Anbieter Sie zunächst waren, wird zwischen innerhalb und außerhalb des Netzgebiets stattfindende Wohnungswechsel unterschieden.

  • Ziehen Sie in ein völlig anderes Netzgebiet, dann kann problemlos gekündigt oder der Vertrag anderweitig aufgelöst werden. Genaueres regeln die AGB der Anbieter, hier kann keine abschließende Empfehlung abgegeben werden. Mitunter kann dies dazu führen, dass auf Erfüllung des Vertrages gepocht wird, sie also für einen gewissen Zeitraum die Belieferung zu den jeweiligen Konditionen in Kauf nehmen müssen.
  • Möchten Sie auf der sicheren Seite sein, dann bietet der Wechselservice die beste Grundlage hierfür. Bei einigen Anbietern profitiert man durch von einer Preisgarantie für ein volles Jahr, übersichtlichen Vertragskonditionen und einheitlichen Ansprechpartnern.

Zu beachten sind in jedem Fall aber auch klassische Regelungen des BGB, wonach das Ausfüllen und die Abgabe eines Wechselformulars noch keinen bindenden Vertragsabschluss bedeutet. Dies ist eine einseitige Willenserklärung, die im Regelfall binnen zwei Wochen durch Erklärung des Anbieters angenommen werden muss und dann auch bindend ist.



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