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Dachboden - Dachböden

Was ist ein Dachboden - Dachböden

Als Dachboden wird der Raum bezeichnet, der sich zwischen der oberen Begrenzung der Wohnräume und der Innenhaut des Dachs befindet. Ist er nicht zu Wohnzwecken ausgebaut, wird er bei der Berechnung der Wohnfläche eines Hauses auch nicht heran gezogen. Traditionell ist der Dachboden mit unbehandeltem Holz als Fußboden ausgestattet. Der Fußboden ist nicht so aufwändig aufgebaut wie der in den Wohnräumen und weist deshalb häufig auch nicht eine so hohe zulässige Belastung auf wie die eigentlichen Wohnräume.



Die obere Begrenzung für den Dachboden bilden die Balken, Sparren und Latten, auf denen die Dachziegel aufliegen oder auf die eine Folie als Dampfbremse aufgebracht worden ist. Sie weisen historisch keinerlei Isolierungen auf und der Dachboden konnte auch nicht beheizt werden. Als Lichtöffnungen werden Luken mit metallenen Rahmen und Einfachverglasungen verwendet. Traditionell wies der Dachboden in Mehrfamilienhäusern mehrere Verschläge auf, die von den Mietern als Abstellflächen genutzt werden konnten Ein weiterer Teil des Dachbodens wurde als Möglichkeit zum Wäsche Trocknen bereit gehalten.

Im Zuge der immer strenger werdenden Bestimmungen zum Brandschutz wurde diesen Abstellflächen zu Leibe gerückt. Heute stehen die Dachböden meist nur noch als Trockenflächen zur Verfügung oder sind zu Wohnzwecken ausgebaut. Dabei sind Besonderheiten bei der Berechnung des umbauten Raums bzw. der Wohnfläche zu beachten. Flächen, bei denen die Raumhöhe weniger als zwei Meter beträgt, werden nur teilweise als Wohnfläche angerechnet. Einige Flächen kommen hier gar nicht zum Ansatz.



Wohnungen, die aus einem Dachboden entstanden sind, weisen viele schräge Wände auf, besitzen oftmals so genannte Dachflächenfenster und werden im Fachjargon der Immobilienbranche als Mansardenwohnung bezeichnet.


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