Immobilien im Allgemeinen gelten als sichere Anlage fürs Alter. Wer sich in jungen Jahren für eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus entscheidet, denkt oft, er habe damit gut fürs Alter vorgesorgt.
Schließlich ist der Kredit für die Wohnung bis zum Renteneintritt längst abgezahlt und Miete muss dann auch nicht mehr gezahlt werden. Doch weit gefehlt, bestätigen Experten immer wieder. Denn eine Immobilie kann nur dann sinnvoll als Anlage fürs Alter eingesetzt werden, wenn sie in einem Top-Zustand ist.
Dafür ist es nötig, Sanitäranlagen, Heizung, Fenster und Isolierung bereits vor dem Rentenalter auf einen möglichst aktuellen Stand zu bringen. Denn die Heizung, die modern war, als die Eigentümer 30 Jahre alt waren, wird mitunter auch einmal ausgewechselt werden müssen. Dann kommen schnell Zehntausende Euro auf die Haus- oder Wohnungseigentümer zu. Diese aus einer kleinen Rente zu begleichen, wird kaum möglich sein.
Aus diesem Grund sollte genau überlegt werden, wie viele Einsparungen durch eine eigene Wohnung tatsächlich möglich sind und ob diese im Ernstfall vor der Altersarmut schützen kann. Denn selbst wenn derzeit die Rentenbescheide ins Haus flattern und hohe Summen versprechen: Durch die Inflation können diese Summen gefühlt deutlich niedriger ausfallen und kaum noch zum Leben reichen. Davon Aufwendungen für die Instandhaltung des Hauses zu tragen, dürfte kaum möglich sein.
Autor: intoh marketing, der Spezialist für Onlinemarketing
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