Moderne Häuser und Wohnungen werden heutzutage meist mit Niedertemperaturkesseln beheizt. Diese Heizkessel zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Wärmeerzeugung der jeweiligen Jahreszeit bzw. den Außentemperaturen entsprechend selbständig anpassen.
Beeinflusst wird das Ganze durch Voreinstellungen, die am Kessel vorgenommen werden, aber genauso durch die vorherrschenden Außentemperaturen. Der Niedertemperaturkessel prüft, welche Witterungsbedingungen vorliegen. Danach entscheidet sich automatisch, wie hoch die Vorlauftemperatur sein muss, um das Gebäude zu erwärmen.
Aus diesem Grund wird beispielsweise das Wasser nur bis zu dem Punkt aufgeheizt, der notwendig ist, um das Gebäude aufgrund der aktuellen Außentemperaturen ausreichend aufzuheizen.
Eingebaut ist ebenfalls eine automatische Regelanlage, mit dieser wird der komplette Vorgang überwacht. Diese Form der Erhitzung wird im Fachjargon auch als gleitende Betriebsweise bezeichnet. Sie sorgt dafür, dass der Niedertemperaturkessel in großen Teilen des Jahres mit deutlich weniger Energie betrieben wird, als es bei älteren Modellen der Fall ist.
Trotz all dieser Vorteile sind Niedertemperaturkessel längst nicht mehr der neueste Stand der Technik, insbesondere wenn die Heizkessel mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, stellen sie bereits eine etwas veraltete Technik dar. Der Jahresnutzungsgrad beträgt auch in diesem Fall gerade einmal 80 Prozent.
Wer in seinem Haus oder in seiner Wohnung noch mehr Energie einsparen möchte, der sollte sich für einen modernen Brennwertkessel entscheiden, der noch höhere Einsparpotenziale bieten kann.
Dennoch liegt der Niedertemperaturkessel noch vor vielen älteren Modellen und Techniken, so dass ein sofortiger Austausch nicht zwingend notwendig ist.
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