Wenn man sich nach dem Hausbau ein eigenes Netzwerk mit Anbindung nach draußen aufbauen möchte, dann braucht man zuerst einmal Eines: einen guten Tarif für Internetzugang und die Telefonie. Hier punkten die Multi-Flats bei den DSL-Anschlüssen.
Der Vorteil dieser Anschlussform liegt bei der inzwischen verfügbaren Bandbreite. Hohe Übertragungsraten bieten die Chance, dass sie gleich von mehreren Computern aus genutzt werden können, und man parallel dazu sogar noch telefonieren kann.
Viele Provider lassen sogar die Zuschaltung mehrerer Rufnummern ohne Aufpreis zu. Damit kann man innerhalb des Hauses entweder einzelnen Familienmitgliedern oder verschiedenen Geräten Rufnummern direkt zuordnen. Einen speziell geschulten Handwerker benötigt man dafür nicht, denn die DSL-Router, die bei den meisten Tarifen gleich mitgeliefert werden, lassen sich auch vom Laien sehr einfach einrichten. Dafür sorgt in der Regel eine sich selbst erklärende Benutzeroberfläche.
Wer beim eigenen Haus zum Reihenhaus gegriffen und dadurch die direkte räumliche Nähe zum Nachbarn hat, der sollte auch die Sicherheit seiner Daten denken. Bei der Einrichtung sollte dann immer die höchste Stufe der WAP oder WPS Verschlüsselung gewählt werden. Dabei muss man aber prüfen, ob die eigenen Rechner das auch unterstützen. Problematisch kann es dann werden, wenn man ältere Notebooks hat, die noch dazu nicht mit dem modernen Betriebssystem Windows 7 arbeiten. Dann sind oft keine Treiber für die WLAN-Module für die bestmögliche Verschlüsselung verfügbar. Behelfen kann man sich dann mit WLAN-Sticks, die einfach an einen vorhandenen USB Port angeschlossen werden. Sie sind bei einigen Providern im Lieferumfang der DSL Box enthalten oder als optionales Extra zu bekommen.
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