Viele ältere Menschen haben individuelle Wohnbedürfnisse. Sie benötigen eine spezielle Raumaufteilung und Haushaltsgeräte, die zu ihnen passen. Hierbei handelt es sich um die typische Definition: Altersgerechtes Wohnen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen hat hierzu spezielle Empfehlungen herausgegeben.
Die Empfehlungen des Ministeriums beziehen sich auf Ausstattungs –und Einrichtungsmerkmale in Schlafzimmern und Küchen, sowie im Sanitärbereich und Gebäudezugänge bzw. Treppen. Ältere Personen sollen durch spezielle Wohnformen ein möglichst unabhängiges und selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung führen.
Irgendwann wird sich wohl möglich jeder mal die Frage stellen müssen, wohin nun mit mir? Soll meine Wohnung durch bauliche Maßnahmen altersgerecht gemacht werden, suche ich mir ein Wohnobjekt, was mit Altersbetreuung zu tun hat oder gehe ich wohlmöglich gleich in ein Altersheim, sollten bereits viele körperliche und vielleicht geistige Beeinträchtigungen vorhanden sein.
Wichtig auf jeden Fall, sprechen Sie mit Ihren Angehörigen, vertrauten Personen und lassen Sie sich evtl. von Fachleuten beraten. Scheuen Sie nicht den Besuch in Wohnheimen mit „Betreutes Wohnen“, Altenheime und andere altersgerechte Einrichtungen. Lassen Sie sich die Empfehlungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen durch den Kopf gehen. Formblätter zu Einrichtungsnotwendigkeiten liegen oft am Empfang von Wohnheimen oder in öffentlichen Einrichtungen aus. Beraten Sie sich stets vorab und nicht wenn es zu spät ist!
Wir möchten gern Ihre Meinung zu diesem Thema hören. Haben Sie Angehörige die betroffen sind, jede Hilfe verweigern oder allgemeine Anregungen und Tipps zu diesem Thema? Dann hinterlassen Sie hier einen entsprechenden Kommentar.
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