Trend zur Zweitwohnung
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Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts empirica, die von den Landesbausparkassen, kurz LBS, in Auftrag gegeben wurde, bringt es ans Licht: Der Trend geht hin zur Zweitwohnung.

Laut den Umfragen hat sich die Anzahl der Zweitwohnungen zwischen 2003 und 2008 um 30 Prozent gesteigert, auf insgesamt 1,1 Millionen Wohnungen. Auch bei den Ferienimmobilien ergibt sich ein ähnliches Bild. So ist deren Anzahl um 20 Prozent auf 950.000 Wohnungen gestiegen.

Das Interessante dabei: Die Bürger aus den neuen Bundesländern haben die Nase vorn. Zweitwohnungen sind aber kein Luxus, wie die Studie bestätigt. Vielmehr handelt es sich um so genannte Fernpendler, die neben der eigentlichen Wohnung eine zweite Wohnung mieten, um Beruf und Lebensraum besser zu verbinden.

Dabei sind es vor allem die Einwohner kleinerer und mittlerer Städte, die die Zweitwohnung besitzen. 2,6 Prozent der Bürger aus den alten Bundesländern verfügen über eine Zweitwohnung, in den neuen Bundesländern sind es hingegen 3,6 Prozent.

Ebenfalls haben die Ostdeutschen die Nase vorn, wenn es um Ferienwohnungen geht. 5,3 Prozent der Bürger aus den neuen Bundesländern besitzen eine Ferienwohnung. Das sind drei Mal so viele wie in den alten Bundesländern. Allerdings sind die Ferienwohnungen der Ostdeutsche im Schnitt nur 25 Quadratmeter groß und damit nur halb so groß, wie die der Westdeutschen.

Außerdem brachte die Studie ans Licht, dass die Zweitwohnungen zu 80 Prozent gemietet werden. Bei den Ferienwohnungen dagegen ergibt sich ein völlig anderes Bild: Hier sind mehr als 80 Prozent der Wohnungen gekauft.

Autor: intoh marketing

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