Deutsche Großstädte sind beliebte Studienorte. Auch nach dem Studium bleiben die Akademiker ihrem Studienort treu. Sie finden hier oftmals interessante Tätigkeiten in namhaften Unternehmen und arbeiten sich bereits in jungen Jahren auf die Führungsebene hinauf.
Während der Studienzeit war eine Wohnung notwendig, die in unmittelbarer Nähe der Uni lag, aber genauso eine gute Anbindung an das pulsierende Leben in der Großstadt bot. Doch selbst später will der heutige Jungakademiker nicht mehr raus aus dem Großstadtleben, denn hier fühlt er sich wohl und sucht nach Möglichkeiten, sich den Traum vom Eigenheim auch in der Großstadt zu erfüllen.
Da die Nachwuchsführungskräfte eine zahlungskräftige Klientel sind, haben sich auch die Entwickler von Immobilien auf diese spezialisiert. Um das Großstadtleben trotz Eigenheim zu erfahren, haben sich die so genannten Townhouses entwickelt. Diese Häuser werden oftmals auf eng bemessenen Baugrundstücken oder Baulücken erstellt, die mitten in den Städten liegen. So lassen sich alle Geschäfte, der Arbeitsplatz, Schulen, Kindergärten, Theater und Kino per Fuß erreichen.
Auf drei bis fünf Etagen sind die Wohnräume untergebracht. Standardmäßig sind zwei Bäder, ein kleiner Garten, eine Garage, ein Stellplatz vor dem Haus und eine Unterkellerung vorgesehen. Die Townhouses eignen sich aufgrund der geringen Breite, die zwischen 5,5 und 7 Metern liegt, insbesondere für schmale Grundstücke. Diese sind selbst in der Stadt noch finanzierbar.
Zudem gehen Experten von steigenden Preisen für derartige Immobilien aus und auch dieser Punkt zieht viele Käufer an. Denn eine Immobilie wird immer häufiger als Kapitalanlage gesehen und nicht mehr nur als Wohnung.
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