Intelligentes Wohnen
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Eine sogenannte passive Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für ein intelligentes Wohnen. Dabei handelt es sich um ein Geflecht aus Lehrrohren, horizontale und vertikale Kanäle, die im gesamten Haus verlegt werden. In diesen Rohren werden dann die elektrotechnischen Leitungen von außen und sichtbar verlegt, diese kann problemlos auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen und nachträgliche Änderungen sind jederzeit möglich.

Alle gewünschten Geräte, Schalter, Anlagen usw. können so problemlos miteinander vernetzt werden. Bereits beim Bau des Hauses sollte daran gedacht werden, besser ein Leerrohr zu viel verlegen, anstatt später die Wände nochmals aufstemmen zu müssen. Wurden alle Räume gleichberechtigt, also weitgehend unabhängig von ihrer ursprünglichen Nutzung mit den nötigen Anschlusspunkten erschlossen, wird es später sehr einfach sein, ohne bauliche Eingriffe beispielsweise ein Kinderzimmer in ein Büro, Schlafzimmer, Gästezimmer oder ähnliches umzuwandeln.

In intelligenten Gebäuden werden zum Beispiel Licht und Jalousien zentral gesteuert und können auf Wunsch mit Unterhaltungselektronik, Haushaltgeräten, Verschattungen, Heizsystemen und vielem mehr kombiniert werden. Das macht die Kommunikation zwischen Mensch und Infrastruktur einfacher und lässt viele Routinearbeiten des Alltags leichter von der Hand gehen.

Trotz eines finanziell höheren Aufwandes liegt intelligentes Wohnen im Trend, es gibt Sicherheit, spart Energie, erhöht den Wohnkomfort und die Flexibilität und Lebensdauer des Hauses oder der Wohnung.

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