Eine aktuelle Studie für den Immobilienmarkt in Frankreich wurde von der DG Hyp durchgeführt. Vor allen Dingen ging es um die Kosten für die Mieten. Zwar wurden weniger die privaten Wohnungen in der Studie beleuchtet, sondern vielmehr die Büromieten, doch gerade diese weisen eine schier unendliche Talfahrt auf.
Laut aktuellen Schätzungen sollen die Büromieten auf dem Immobilienmarkt Frankreichs bis zum Jahr 2010 um 20 Prozent niedriger liegen, als zum Jahresende 2008. Ebenfalls wurde bei der Studie der Handelsimmobilienmarkt betrachtet. Dieser zeigte sich den Experten zufolge deutlich stabiler. Im gleichen Zeitraum sollten die Mieten lediglich um zehn Prozent sinken.
Generell sind die Experten aber bei beiden Märkten der Ansicht, dass der absolute Tiefpunkt innerhalb des Jahres 2010 erreicht werden dürfte. Danach sollte es laut ihrer Ansicht wieder nach oben gehen. Interessant ist der Immobilienmarkt im Bereich der Büroräume vor allem deshalb, weil Frankreich nach Deutschland und Großbritannien den drittgrößten Markt für diese Räumlichkeiten hat.
Doch das alleine ist nicht entscheidend für die französische Wirtschaft. Vielmehr zeigt sich das Ausmaß des Immobilienmarktes in der Zahl der Beschäftigen in Büroberufen. Das sind in Frankreich insgesamt 30 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland sind lediglich 23 Prozent in Büroberufen beschäftigt. Somit zeigen sich die deutlichen Auswirkungen der sinkenden Mieten für Büroräume in Frankreich doch deutlich schneller.
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