Sommerhitze in Deutschlands Wohnungen, viele stöhnen und leiden unter der Hitze und einige vertrauen auf moderne Klimageräte. Diese helfen meist zuverlässig, um auch bei hohen Temperaturen in der Mietwohnung einen kühlen Kopf zu bewahren.
Doch am Ende des Sommers kommt die ernüchternde Erkenntnis, wenn die Stromrechnung ins Haus flattert. Denn Klimageräte können je nach Art, Größe und Einsatzdauer mit über 300 Euro zusätzliche Kosten die Haushaltskasse belasten. Damit Verbraucht die Kühlung der Immobilie mehr Energie als ein Kühlschrank für den Betrieb im ganzen Jahr.
Besonders die mobilen Kompakt-Klimageräte, welche die warme Raumluft mit einem Schlauch nach draußen leiten, haben ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis. Laut verbrauchen die Geräte dieser Klasse viel Energie bei relativ wenig Leistung. So genannte Split-Geräte sind wesentlich effizienter und empfehlenswerter. Sie bestehen aus zwei separaten Komponenten, die durch eine dünne Kühlmittelleitung miteinander verbunden sind. Somit muss während des Betriebes kein Fenster mehr für einen Abluftschlauch geöffnet werden.
Ungefähr 40 Prozent der von "Energieeffizienz jetzt" getesteten Geräte waren nicht oder fehlerhaft ausgezeichnet, obwohl es laut EU-Recht vorgeschrieben ist, dass Klimageräte mit ihrer Effizienzklasse gekennzeichnet werden müssen. Diese Effizienzklassen unterteilen sich von A (effizient) bis G (ineffizient).
Auch bei der Verkaufsberatung, besonders in Bau- und Elektronikmärkten, wurden Defizite deutlich sichtbar. Die Beratungen waren oft unzureichend und die somit empfohlenen und verkauften Klimageräte nicht energieeffizient.
Laut den Aussagen von "Energieeffizienz jetzt" sind Ventilatoren wesentlich umweltfreundlicher. Weiterhin sollten an heißen sonnigen Tagen die Fenster tagsüber vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Räume der Wohnung sollten in den kühleren Abend- und Morgenstunden bzw. auch nachts ausreichend gelüftet werden.
Hier finden Sie aktuelle
Berichte auf unserem
das Netzwerk von
Wohnungsmarkt24