Heizkosten einsparen

Bei ständig steigenden Energiepreisen versucht jeder Heizkosten zu sparen, egal ob im eigenen Haus oder in der Mietwohnung. Ungedämmte Kellerdecken im Erdgeschoss führen zu unangenehmer Fußkälte und ca. 15 Prozent Energieverlust in einem Einfamilienhaus. Eine nachträgliche Dämmung der Kellerdecke ist also durchaus eine lohnenswerte Investition, angesichts der steigenden Energiepreise kann sich diese bereits innerhalb von drei Jahren amortisieren.

Um eine Kellerdecke von unten zu dämmen, gibt es mehrere verschiedene Varianten. So kann zum Beispiel in einem sogenannten Spritztputzdämmverfahren ein zementgebundener Mineralfaserputz fugenlos und hohlraumfrei aufgespritzt werden. Unebenheiten oder auch gewölbte Kappendecken werden dabei einfach und unkompliziert überarbeitet. Es entstehen keine Kältebrücken durch Fugen und zusätzlich wird auch der Schallschutz verbessert. Die Kellerräume brauchen nicht ausgeräumt zu werden, es genügt, die Gegenstände mit Folie abzudecken.

Unter relativ geraden Kellerdecken kann auch eine Dämmung aus Dämmplatten mechanisch befestigt werden. Diese sollte anschließend noch mit einem Armierungsmörtel und einer Gewebeeinlage überputzt werden.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Einblasdämmtechnik. In den Hohlräumen von mehrschaligem Mauerwerk und in Zwischenböden mit Hohlräumen wird ein nichtbrennbares Material aus Perlite oder Mineralwolle einfach eingeblasen.

Ohne größere Eingriffe in die Bausubstanz können die Arbeiten, je nach Größe des Hauses und Art der Dämmung, innerhalb von ca. einer Woche vollständig abgeschlossen sein. Aufgrund der anschließenden Energieeinsparungen fördert die Bundesrepublik Deutschland solche Dämmmaßnahmen mit Kostenzuschüssen.

Interessante Angebote

Wohnungen in den Topstädten mieten

Werbung