Beim Neubau eines Hauses, der umfangreicheren Sanierung einer Wohnung oder auch schlüsselfertigen Bauprojekten, sollte jedes Detail vertraglich vereinbart werden, um spätere Differenzen zwischen Auftraggeber und Bauunternehmen zu vermeiden.
Mancher Käufer oder Bauherr möchte sich die aufwändige Gestaltung eines Bauvertrages oder einer Baubeschreibung ersparen und greift deshalb zu einem Muster-Bauvertrag. Experten des Verbands Privater Bauherren (VPB) raten jedoch von der Nutzung solcher Standard-Verträge ab, denn ein Bauvertrag ist ein umfangreiches juristisches Schriftstück. Ebenso die Anlagen zum Bauvertrag, wie zum Beispiel die Baubeschreibung, sollten immer individuell auf das jeweilige Bauvorhaben angepasst werden.
Auszuführende Bauleistungen, festgelegte Zahlungspläne, Sicherheiten, verbindliche Bauzeiten, Vertragsstrafen, Gewährleistungen, detaillierte Ausstattungsvarianten, Materialien, Bauformen und vieles mehr sollten hier Berücksichtigung finden. Wird etwas vergessen, entstehen später für den Auftraggeber meist teuere Zusatzleistungen.
Viele Musterverträge enthalten meist nicht alle wichtigen Punkte. Deshalb raten Experten den Käufern und Bauherren zu einer seriösen und individuellen Beratung.
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