Schnee, Frost und Stürme setzten dem Dach und der Fassade eines Hauses mehr zu, als ein heißer Sommer. Im Frühjahr sollten Sie Ihr Haus deshalb von außen gründlich begutachten. Denn sollten Schäden entstanden sein, müssen diese umgehend beseitigt werden, um eventuelle Folgekosten zu vermeiden. Mit solchen Schäden sind oft auch höhere Energieverluste und damit steigende Kosten verbunden.
Auch die Heizung hat den Winter über im Dauerbetrieb Schwerstarbeit geleistet, deshalb sollte auch sie überprüft werden. Kontrollieren Sie daher, ob noch alle Pumpen, die Elektrik, die Elektronik / Steuerung und eventuell auch die Solaranlage oder andere Zubehörteile richtig funktionieren. Sind die Öltanks ohne Beschädigung? Haben die Solarkollektoren den Winter sauber und schadenfrei überstanden?
Auch das Dach sollte auf den ordnungsgemäßen Zustand kontrolliert werden. Bei einem Flachdach kann das der Hausbesitzer durchaus selbst erledigen, bei einem Steildach jedoch wird professionelle Hilfe nötig. Thomas Henning, Vorsitzender des Verbands privater Bauherren (VPB) aus Berlin, rät: "Wenn Immobilienbesitzer nicht die regelmäßige Kontrolle des Daches durch einen Fachmann nachweisen können, können sie für Sturmschäden haftbar gemacht werden.
Auch Schornsteine, Gauben, Antennen, Dachrinnen und Regenrohre sind nach den Wintermonaten zu überprüfen. Dachrinnen sollten von Laub befreit werden. Die Fassade des Hauses sollte auf mögliche Risse, Hohlstellen oder Beschädigungen überprüft werden. Hat sich Moos gebildet, sind die Dehnungsfugen noch in Ordnung, sind Haarrisse entstanden oder haben sich eventuell bereits vorhandene Haarrisse vergrößert? Auch alle Außentüren, Rollläden und Fenster sollten überprüft werden. Hier genügt ein Funktionsscheck von Flügeln und Schlössern.
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