Dass beim Kauf von Immobilien hohe Kosten anfallen, ist allgemein bekannt. Genauso ist es bekannt, dass mit Eigenleistungen Geld gespart werden kann. Besonders günstig werden diese, wenn sich die Käufer für ein Ausbauhaus entscheiden.
Dabei werden zum Beispiel keine Malerarbeiten seitens des Bauträgers erbracht und auch die Fußböden müssen vom künftigen Eigentümer selbst gelegt werden. Allerdings bieten nur wenige Hausanbieter das Ausbauhaus von sich aus an, es muss gezielt danach gefragt werden. Meist werden auch nur einzelne Leistungen aus dem schlüsselfertigen Konzept ausgegliedert, die dann als Eigenleistungen erbracht werden.
Wer handwerklich begabt ist, der kann jedoch eine Menge Geld sparen. Alleine die Maurerarbeiten machen gut 30 Prozent der Gesamtkosten beim Hausbau aus. Ebenfalls kann bei Elektroarbeiten gespart werden, allerdings bringen diese lediglich drei Prozent Einsparungen ein.
Das Fliesen des Bades, das Dämmen des Hauses – diese Arbeiten sind sehr lohnintensiv. Hier lässt sich besonders viel Geld einsparen. Doch sollte dabei stets im Auge behalten werden, dass gerade diese Arbeiten sehr aufwändig und schwierig sind. Somit eignen sich Eigenleistungen in diesem Bereich nur für sehr versierte Heimwerker, die genau wissen, was dabei auf sie zukommt.
Für Maler- und Bodenlegerarbeiten können etwa fünf Prozent der Gesamtkosten angesetzt werden, die eingespart werden können. Allerdings bieten viele Hausanbieter hier lediglich eine Kostenverringerung von 1.000 bis 1.500 Euro an. Sofern ein solches Angebot vorliegt, sollte jedoch nicht selbst Hand angelegt werden, da sich das Ganze nicht rechnet. Der Aufwand für den „Laien“ ist dann einfach zu groß.
Besonders wichtig, wenn Eigenleistungen beim Hausbau erbracht werden sollen: Die eigenen Fähigkeiten müssen realistisch eingeschätzt werden. Sicher wird das Malern und Tapezieren noch möglich sein, der Einbau der Fußbodenheizung in der neuen Wohnung erweist sich jedoch oft als knifflige Angelegenheit.
Bereits kleine Fehler reichen hier aus, um den kompletten Fußboden, sowie den Estrich wieder entfernen zu müssen. Die daraus entstehenden Mehrkosten machen die Einsparungen schnell wieder zunichte.
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