Finanzkrise, Immobilien und Präsentismus

Die Finanzkrise brachte den Menschen teils erhebliche Verschlechterungen und Einschnitte, zum Beispiel beim Arbeitsplatz, bei Geldanlagen und Aktien, bei Immobilien, bei Mietwohnungen, bei Baugrundstücken und vielen anderen Situationen im täglichen Leben.

Die Immobilienpreise stürzten in den Keller, die Nachfrage nach Einfamilienhäusern und Bauland ging zurück, am Immobilienmarkt tätige Unternehmen mussten teils erhebliche Einbußen hinnehmen.

Die Finanzkrise hat aber in den deutschen Unternehmen ein weiteres Phänomen zum Vorschein gebracht: Den „Präsentismus“. Aus Angst um ihren Arbeitsplatz erscheinen immer mehr Bundesbürger selbst dann zum Dienst, wenn sie krank sind. Besonders häufig gehen Menschen mit chronischen Krankheiten wie Rückenschmerzen und Migräne, Allergien oder Diabetes trotz Beschwerden zur Arbeit, so die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und  Arbeitsmedizin (BAuA).

Mit Schmerzen zur Arbeit, dieser Schuss kann aber auch nach hinten losgehen! Denn gerade weil eine Krankheit die  Konzentration schwächt, sinkt die Leistung des Arbeitnehmers. Auch in Zeiten der Krise und Arbeitslosigkeit sollte ernsthaft abgewogen werden, in welchem Verhältnis die Krankheit und deren langfristige Folgen zum Arbeitsplatz steht. Wird die Krankheit schlimmer und es kommt zur Berufsunfähigkeit, nützt auch der sicherste Arbeitsplatz nichts.

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