Fossile Brennstoffe werden knapp, die Energiekosten steigen, die Bedeutung und das damit verbundene Sparpotenzial von Solaranlagen nimmt stetig zu. Die Sonne scheint und kostet dabei nichts.
Momentan werden sehr viele solarthermischen Anlagen nur allein zur Warmwasserbereitung genutzt, um diese auch zusätzlich für die Raumheizung zu nutzen, werden größere Speicher und Kollektorflächen benötigt. Michael Koswig, Diplom-Ingenieur von der Stiftung Warentest, ermittelte, dass mit einer Kombi-Solaranlage in einem Einfamilienhaus rund 25 Prozent des Brennstoffbedarfs eingespart werden können, denn eine Solaranlage arbeitet auch an kalten Tagen.
An einem dunklen Dezembertag ist kein Nutzen vorhanden, doch gerade in den Übergangszeiten können leistungsfähige Kombi-Solaranlagen die Heizung sehr gut unterstützen. Qualitativ hochwertige und gut eingeregelte Anlagen sparen übers Jahr gerechnet sogar bis zu 29 Prozent Öl oder Gas ein.
Für eine gute und ausreichend dimensionierte Kombi- Solaranlage für ein Einfamilienhaus sind rund 10.000 Euro zu veranschlagen, zuzüglich der Montage und Wartung. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 25 Jahren hat Diplom-Ingenieur Michael Koswig errechnet, dass bei den heutigen Energiepreisen lediglich 8.500 Euro Einsparung möglich wären. Somit würde sich eine solche Anlage also nicht rechnen.
Jedoch mit der staatlichen Förderung, ausgehandelten Rabatten beim Lieferanten und der zu berücksichtigenden jährlichen Erhöhung der Öl- und Gaspreise, kann sich eine solche Anlage in ungefähr 20 Jahren oder weniger selbst finanzieren.
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