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Eigentumswohnung als Kapitalanlage

In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise scheinen zwei Werte zu gewinnen: Gold und Immobilien, die liebevoll auch als Betongold bezeichnet werden. Viele Menschen entscheiden sich deshalb heute bereits in jungen Jahren beispielsweise für eine Eigentumswohnung.

Wird dann später der Arbeitsplatz gewechselt oder es steht eine Scheidung ins Haus, stellt sich die Frage, wie es mit der Eigentumswohnung weiter gehen soll. Dabei fällt oft die Entscheidung, sie zwar nicht mehr selbst zu nutzen, allerdings als Kapitalanlage weiterhin zu behalten.

Experten sehen darin jedoch ein großes Problem. Die Mieten, die möglich sind und verlangt werden können, liegen oft unter den aktuellen Marktpreisen. Zudem ist es nicht ganz einfach, die richtigen Mieter zu finden.

Zahlen diese nicht oder behandeln die Wohnung nicht mit der nötigen Sorgfalt, kommen auf den Vermieter neben hohen Ertragsausfällen auch noch Kosten für die Sanierung der Eigentumswohnung zu.

Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Problem ist die fehlende Diversifikation des eigenen Vermögens. Wer einen Großteil seines Kapitals in eine einzige Eigentumswohnung investiert, muss damit rechnen, dass er hohe Verluste erleiden kann. Wird die Lage später einmal nicht mehr geschätzt, entsteht massiver Lärm oder wird die Aussicht verbaut, verliert die Eigentumswohnung schnell an Wert.

Dann noch Mieter zu finden, stellt sich ebenfalls als sehr schwierig heraus. Nicht zuletzt muss auch bedacht werden, dass die Wohnung verwaltet werden will. Eine Nebenkostenabrechnung muss erstellt werden, um die Probleme der Mieter muss sich der Vermieter kümmern. Das alles kostet Zeit oder Geld, sofern ein externer Dienstleister mit der Verwaltung betraut wird. Gut vier bis sechs Prozent der jährlichen Nettomieteinnahmen können als Kosten für die Verwaltung gerechnet werden.

Autor: intoh marketing

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