Deutscher Immobilienmarkt trotz Krise stark

Der Immobilienmarkt in Deutschland trotz der Krise und bleibt einer der stärksten Wirtschaftszweige im Land. Die Wohnungs- und Immobilienbranche gab eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, diese macht deutlich, warum der Häusermarkt hierzulande nicht so stark gefährdet ist, wie zum Beispiel in den USA.

Die Studie wurde vom Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Bundesbauministerium erstellt. Da in Deutschland die Immobilien auf grundlegendem Eigenkapitel basierend finanziert und gebaut werden, unterliegt der deutsche Immobilienmarkt vergleichsweise nur geringen Preisschwankungen.

Ein hohes Eigenkapital und Festzinsen machen die Immobilienpreise in Deutschland weniger anfällig in Bezug auf kurzfristige Zinsänderungen. Im Durchschnitt setzt der deutsche Bauherr beim Neubau oder Erwerb von Wohneigentum 27 Prozent Eigenkapital ein. 20 Prozent der gesamten Hypothekenkredite werden langfristig durch einen Pfandbrief gesichert.

In Amerika und Großbritannien ist der Erwerb von Wohneigentum auch ohne nennenswertes Eigenkapital möglich, das führt jedoch bei den Zins- und Kreditrückzahlungen im schlimmsten Fall zu hohen Ausfallraten. Genau das brachte die weltweite Finanzkrise ins Rollen.

Die Immobilienwirtschaft zählt in Deutschland zu den stärksten Wirtschaftszweigen, Deutschland verfügt über einen umfangreichen und intakten Mietwohnungsmarkt. Das Immobilienvermögen der Deutschen betrug 2008 knapp neun Billionen Euro, das sind weitaus mehr als das Bruttoinlandsprodukt mit nur rund 2,5 Billionen Euro.

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