Viele Eigentümer von Häusern und Wohnungen suchen nach Alternativen, mit denen sie ihre Energiekosten senken können. Da kommt einem Jeden sofort die Solaranlage in den Sinn.
Auf dem Dach platziert, sorgt sie für eine günstige Stromerzeugung, die zudem staatlich gefördert wird. Doch immer dann, wenn Klimaschutz, alternative Energien und Denkmalschutz aufeinander treffen, wird es schwierig. Denn viele Bewohner von Häusern, die unter Denkmalschutz stehen, würden gerne eine Solaranlage installieren, dürfen dies jedoch aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht.
Es gibt zwar sehr wohl einige Gemeinden, die die Solarmodule auf dem Dach der Immobilien nicht als störend empfinden, doch viele sträuben sich auch dagegen und scheuen die Verunstaltung der Orte durch die Solarmodule. Einige Anwohner sind der gleichen Meinung und stellen sich gegen die Solaranlagen, die das Aussehen der typischen Ortskerne entfremden würden.
Nun wird schon in mancher Gemeinde nach Freiflächen gesucht, auf denen die Solaranlagen aufgestellt werden können. Doch sind dies eher seltene Beispiele, die sich den Klimaschutz tatsächlich zu Herzen nehmen.
Der Appell an die Industrie lautet deshalb: Es muss ein neues Design für die Solarmodule her. Denn erst wenn diese sich harmonisch in das Ortsbild und die Nachbarschaft einfügen ließen, könnten selbst Gegner der Anlagen über kurz oder lang von deren zahlreichen Vorteilen überzeugt werden.
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