Wer den Dachboden im eigenen Haus oder eine Eigentumswohnung im Dachgeschoss ausbaut, wird auf Dachfenster nicht verzichten wollen. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, für Ausblick, Licht und Luftzufuhr im Dachbereich zu sorgen.
Die Anordnung ist meist schräg, wodurch besonders gute Lichtverhältnisse entstehen. Allerdings entsteht hierbei genauso die Gefahr, dass die Dachfenster für eine Überhitzung des Dachgeschosses sorgen können. Durch die Anordnung der Dachfenster wird ebenfalls erheblicher Einfluss auf die Belüftungsmöglichkeiten genommen.
Wichtig ist, dass die Fenster so eingebaut werden, dass die vorgeschriebenen Brüstungshöhen eingehalten werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass ein Ausblick nicht nur im Stehen, sondern eventuell auch im Sitzen gewährleistet ist.
Weiterhin sind ausschließlich Dachfenster zu wählen, die mit hochgedämmten Verglasungsarten gefertigt wurden. Die Dämmung, der sogenannte wärmegedämmte Eindeckrahmen, rund um die Fenster sollte möglichst dick sein bzw. einen guten Dämmwert aufweisen.
Ebenfalls sollte eine Verschattungsmöglichkeit für die Fenster gegeben sein, am effektivsten außenliegend, durch einen Rolladen. Genauso ist zu beachten, dass eine Lüftungsstellung möglich ist, ohne das es hineinregnen kann. Die obere innere Verkleidung sollte waagerecht angeordnet werden, um einen erhöhten Lichteinfall zu erreichen.
Die Dachfenster werden regelmäßig über der Dämmungsebene in der Dachabdichtung eingebaut. Außerdem sind die Profile oft sehr dünn gefertigt, so dass hier leicht eine Wärmebrücke entstehen kann. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass luftdichte Anschlüsse zu den angrenzenden Bauteilen hergestellt werden. Zudem müssen die Anschlüsse bestens gedämmt werden, und zwar bevor die Innenverkleidung montiert wird.
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